Eritreas Flagge Eritrea

Bunt und vielfältig im Wasser

Nicht nur die Landschaften Eritreas sind vielfältig, auch die Tierwelt ist es. Da die Meeresküsten für den Tourismus noch wenig erschlossen sind, haben die meisten Tiere hier noch ihre Ruhe. So finden sich neben den Tieren, die die Korallenwelten in Küstennähe besiedeln, verschiedene Haiarten wie die Engelhaie.

Es tummeln sich Fischarten, die sonst nirgendwo mehr leben können. Krebse, Garnelen und Hummer kommen dazu. Besonders die Farben der Fische in den Korallenlandschaften des Roten Meeres sind faszinierend. Vielleicht kommt dir der Fisch auf den nebenstehenden Foto auch bekannt vor?

Veränderungen und Klimawandel

Durch den Klimawandel kommt es häufiger zu langen Dürren und extremen Temperaturen, die Lebensräume von Tieren und Pflanzen beschädigen oder zerstören. Dadurch sind einige Tiere, wie seltene Reptilien und große Landsäugetiere wie Löwen, gefährdet, nur noch sehr selten zu sehen oder sogar ganz verschwunden. Auch an der Küste leiden wichtige Lebensräume wie Korallenriffe, weil das Meerwasser wärmer wird, und viele Korallen ausbleichen oder sterben. Gleichzeitig ist der natürliche Pflanzen‑ und Waldbestand stark zurückgegangen, weil Bäume für Feuerholz gefällt wurden und Böden durch Überweidung und steigende Hitze austrocknen. All das führt dazu, dass es weniger Lebensraum und Nahrung für viele Tiere und Pflanzen gibt als früher. 

Und auf dem Land?

Leoparden, Löwen und Geparde leben in Eritrea. Einige Tiere fanden auch in den zwei Nationalparks Eritreas ein Zuhause. Verschiedene Gazellen- und Antilopenarten haben in den Weiten Eritreas eine Heimat, wie zum Beispiel die Oryxantilope. Tüpfelhyänen und Schakale durchstreifen die Ebenen und sind immer auf der Suche nach Nahrung. Paviane und Meerkatzen kannst du ebenso entdecken.

An den Küsten leben Flamingos, Reiher und Seeadler. Flamingos sind auch an den Salzseen der Danakilsenke zu finden, die sich durch Äthiopien und Eritrea zieht. Auch Sattelstörche lassen sich hier nieder. Überhaupt zeigt sich die Vogelwelt in Eritrea bunt und vielfältig. Gleiches gilt für Schmetterlinge. 

Was kriecht denn da?

In den Wüsten- und Steppenlandschaften fühlen sich auch Reptilien wie Schlangen sehr wohl. Hier leben sowohl Giftschlangen wie die Schwarze Mamba oder die Ägyptische Kobra als auch ungiftige Schlangenarten wie die Felsenpython. Der Nilwaran, eine ganz alte Echsenart, hat ebenfalls das ein oder andere Plätzchen in Eritrea entdeckt.

Was wächst denn da?

Der Norden Eritreas ist fruchtbarer als der Süden, hier gibt es Trockenwälder mit Eiben, Wacholderbüschen oder Tamarisken. Die Berghänge sind auch oft von Gras und verschiedenen Sträuchern bewachsen. Nadelhölzer gibt es keine mehr, da die meisten abholzt wurden, man hat Brennholz daraus gewonnen und die Bestände aber nicht wieder aufgeforstet.

Einen großen Teil Eritreas nehmen Savannen und Halbwüsten ein. Überleben können hier nur Pflanzen, die fähig sind, sich den harten Lebensbedingungen anzupassen. So wachsen dort Sukkulenten, Akazien, Aloe und Myrrhe. An den Küsten finden sich auch Mangrovenwälder

letzte Aktualisierung am 16.01.2026