Namibia
Tiere Namibia: Nationalparks schützen die Natur Namibias
Viele Tiere Namibias leben in Nationalparks. Trotz der vielen Wüsten und lebensfeindlichen Landschaften gibt es eine große Artenvielfalt in Namibia zu entdecken. Der größte Park des Landes ist der Etosha-Nationalpark.
Tierschutz in Namibia
Rund 200 bis 250 Säugetierarten, über 650 Vogelarten und mehr als 250 Reptilienarten haben in Namibia eine Heimat.
Etwa rund 45 Prozent der Landesfläche stehen heute unter einem besonderen Schutzstatus. Damit gehört Namibia weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Anteil geschützter Flächen. Neben den Nationalparks und anderen staatlichen Schutzgebieten gibt es viele kommunale Schutzgebiete, das sind sogenannte “Conservancies”, sowie private Wildreservate.
So hat sich der Tierbestand in Namibia vergleichsweise gut erhalten können, da viele Wildtiere geschützt werden und der Naturschutz eine wichtige Rolle spielt. Dennoch machen Wilderer immer wieder Jagd auf bedrohte Arten, besonders auf Nashörner. Ihr Horn ist auf dem illegalen Markt sehr wertvoll, weshalb sie trotz strenger Schutzmaßnahmen weiterhin gefährdet sind.
Welche Tiere leben in Namibia?
Wildtiere im Etosha Nationalpark
Vor allem im Etosha-Nationalpark leben viele Tiere noch in großen Herden. Dazu zählen Löwen, Elefanten, Zebras, Giraffen und Springböcke. Warzenschweine, Tüpfelhyänen, Antilopen, afrikanische Büffel, Flusspferde sowie Geparden sind hier ebenfalls zu Hause.
Bei den Reptilien sind Wüstenwarane und Krokodile zu finden, aber auch die witzigen Geckos. Dazu kommen eine ganze Reihe von Giftschlangen wie die Afrikanische Baumschlange, die Schwarze Mamba, die Wüstenotter und viele unterschiedliche Natternarten. Neben den Giftschlangen leben auch ungefährliche Schlangen in Namibia wie zum Beispiel die Südafrikanische Python.
Flamingos, Geier, Perlhühner, Kraniche, Reiher und der Afrikanische Strauß sind Vogelarten, die ebenfalls in Namibia gute Lebensbedingungen vorfinden.
Dazu kommen viele Insektenarten, von denen nur die Gottesanbeterin, die ihr Männchen frisst, erwähnt sei sowie die Termiten, die selbst zwar sehr klein sind, aber riesengroße Termitenhügel erbauen.
Safaris in Namibia?
Mittlerweile fliegen viele Menschen nach Afrika und auch gerne nach Namibia, um dort Tiere vor allem natürlich Wildtiere zu sehen. Für den Tierschutz ist das nicht unwichtig, denn das Geld dient - unter anderem - auch dem Schutz der Tiere. Doch je mehr Leute reisen, desto problematischer wird es, wenn doch jeder mal einen Löwen hautnah sehen will, der gerade eine Antilope verspeist.
Auf der einen Seite sind die Menschen und vor allem Tiere auf solche Einnahmen angewiesen, auf der anderen Seite wird die Umwelt durch lange Flüge geschädigt. So gibt es sehr viele Für und Wider zum Thema Safari. Auch ist immer die Frage, wie viel der Einnahmen bei der Bevölkerung vor Ort bleibt oder ob nicht ausländische Konzerne das Geld verdienen. Hier heißt es, sich schlau machen und abwägen.
















