Afghanistan
Schon gewusst?
Die Himalaya-Zeder, die in Afghanistan wächst, kann bis zu 50 Meter hoch werden. Der Mohn, der dort blüht, wird oft illegal genutzt, spielt aber auch eine Rolle in der Landwirtschaft. Afghanistan liegt in einer Region, in der sich verschiedene Klimazonen treffen – deshalb ist die Pflanzenwelt so vielfältig.
Natur in Afghanistan: Spannend trotz schwieriger Bedingungen
Die Natur in Afghanistan wurde stark durch Kriege und Umweltzerstörung beeinflusst. Viele Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind verschwunden oder beschädigt worden. Trotzdem gibt es in Afghanistan noch spannende Tierarten und Pflanzen, die sich an die besonderen Landschaften angepasst haben.
Pflanzenwelt in Afghanistan
Im Flachland von Afghanistan wachsen zum Beispiel Pistazienbäume. Wenn du in höhere Lagen kommst, also in die Berge, findest du Wacholdersträucher, Himalaya-Zedern, Fichten, Tannen, Birken und verschiedene Kiefernarten. Diese Gebirgsvegetation ist typisch für das Hochland Afghanistans.
Ganz anders sieht die Vegetation entlang der Flüsse aus. Dort wachsen Weiden, Pappeln und in den wärmeren Gegenden auch Dattelpalmen, Feigenbäume und sogar Bambus. Diese Pflanzen brauchen viel Wasser und finden es dort in Flussnähe.
Leider sind viele Flächen in Afghanistan heute nicht mehr bewaldet, weil früher viele Bäume gefällt wurden. Das betrifft besonders den Norden des Landes.
In Afghanistan wachsen außerdem viele Mohnblumen. Sie sehen zwar wunderschön aus, haben aber auch eine besondere Bedeutung für die Wirtschaft. Mehr dazu erfährst du auf der Seite zur "Wirtschaft Afghanistans".
Tierwelt Afghanistans
Früher lebten in Afghanistan viele verschiedene Säugetiere, Vögel und Reptilien. Durch Kriege und die Zerstörung der Natur sind viele Tiere verschwunden. Doch es gibt sie noch: In den Bergen leben Wölfe, Füchse, Murmeltiere, Steinböcke und Wildkatzen. Auch Schneeleoparden und sogar Bären kann man mit etwas Glück entdecken. Der Schneeleopard ist eine bedrohte Tierart und sehr scheu.
In den Steppenlandschaften leben Gazellen, Schakale, Hyänen, Wildziegen und Wildschafe. Auch Adler, Geier und Fasane zählen zur reichen Vogelwelt Afghanistans.
Vielfalt in schwierigen Lebensräumen
Trotz vieler Probleme wie Krieg, Trockenheit und Umweltzerstörung hat Afghanistan eine erstaunliche Biodiversität. Besonders in den schwer erreichbaren Gebieten wie den Bergen und Steppen finden viele Tiere noch Schutz. Die Natur Afghanistans ist also sehr viel spannender, als man vielleicht denkt.
Möchtest du mehr über die Natur in Asien erfahren oder wissen, wie Kinder in Afghanistan leben? Dann klick dich weiter durch unsere Seiten!
Spinnen Afghanistan
In Afghanistan leben über 250 verschiedene Spinnenarten, viele davon sind einzigartig und kommen nur dort vor. Sie leben in ganz unterschiedlichen Landschaften – von trockenen Wüsten bis hin zu Gebirgsregionen – und verstecken sich oft unter Steinen oder in Mauern.
Welche Spinnenarten leben in Afghanistan?
Einige Arten wie die Zaitunia afghana oder die Ummidia mischi sind sogar endemisch, das heißt, sie gibt es nur in Afghanistan. Auch wenn manche Spinnen unheimlich wirken, sind sie für Menschen meist harmlos. Sie spielen eine wichtige Rolle im Naturkreislauf, weil sie zum Beispiel Insekten fressen.
Teste dich mal!
Was für Tiere leben in Afghanistan?
In Afghanistan leben Wildtiere wie Wölfe, Schneeleoparden, Bären, Gazellen und viele Vögel wie Adler und Geier.
Welche Pflanzen wachsen in Afghanistan?
Es wachsen Pistazienbäume, Himalaya-Zedern, Weiden, Dattelpalmen, Feigenbäume, Bambus und viele mehr.
Warum gibt es weniger Wald in Afghanistan?
Viele Bäume wurden gefällt, oft zum Heizen oder Bauen. Deshalb gibt es heute weniger bewaldete Flächen.
Gibt es noch Schneeleoparden in Afghanistan?
Ja, aber nur noch wenige. Sie leben in den schwer zugänglichen Bergen und sind sehr scheu.
Wo wachsen die meisten Pflanzen in Afghanistan?
Entlang der Flüsse und in den Bergen, wo es genug Wasser gibt.



