Syriens Flagge Syrien

Pflanzen in Syrien

In Syrien wachsen viele verschiedene Pflanzen, weil das Land Berge, Täler und unterschiedliche Klimazonen besitzt. Im Westen des Landes gibt es noch Wälder, vor allem im Küstengebirge. Allerdings wurden viele Wälder im Laufe der Zeit abgeholzt. Heute sind nur noch etwa 2 bis 3 Prozent des Landes mit Wald bedeckt  Dort wachsen vor allem Eichen und Kiefern.

An der Mittelmeerküste gibt es mehr Pflanzen, weil dort das Klima milder und feuchter ist. In dieser Region wachsen zum Beispiel Pinien, Zypressen und Olivenbäume.

Je weiter man nach Osten geht, desto trockener wird es. Dort gehen die Landschaften in Steppen und Wüstengebiete über. In diesen Regionen wachsen meist nur Gräser, Dornsträucher und andere Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen.

Im Frühling, wenn es etwas mehr regnet, blühen in vielen Regionen für kurze Zeit bunte Blumen und Wildpflanzen. Dann wirkt die Landschaft für einige Wochen viel grüner.

PflanzeWo sie wächst
Eichein den Wäldern der Berge im Westen Syriens
Kiefervor allem im Küstengebirge
Olivenbauman der Mittelmeerküste und in fruchtbaren Regionen
Zypressein den Küstenregionen mit mediterranem Klima
Gräser und Dornsträucherin den trockenen Steppen und Wüsten im Osten

Viele dieser Pflanzen sind gut an das trockene Klima Syriens angepasst und können auch mit wenig Wasser überleben. Besonders im Frühling blühen in einigen Regionen zusätzlich viele Wildblumen, wenn es genug geregnet hat.

Goldhamster

Goldhamster zählen zur Familie der Hamster, zu denen auch die Feldhamster gehören, die bei uns in Europa heimisch sind. Die Feldhamster sind allerdings etwas größer als die Goldhamster. Diese kommen vor allem in Vorderasien vor, und zwar im Grenzgebiet von Syrien und der Türkei. Sie ernähren sich von dem, was auf den Äckern angebaut wird. Allerdings ist ihre Lebensgrundlage stark gefährdet, da das Land hier vielfach zerstört wurde und die Bauern den Hamster als Schädling betrachten. Es gibt viele spezielle Züchtungen der Goldhamster. Vielleicht hast du ja auch einen Goldhamster zu Hause?

Welche Tiere leben in Syrien?

Auch die Tierwelt hatte unter der Besiedlung durch die Menschen zu leiden. Lebten ursprünglich noch Bären und Rehe oder sogar für Afrika typische Tiere wie Hyänen oder Antilopen in Syrien, so sind die Tierbestände zurückgegangen und viele Tierarten wurden ganz ausgerottet und leben heute nicht mehr in Syrien. So gilt der Braunbär in Syrien mittlerweile praktisch als ausgestorben. 120 bis 130 Säugetierarten sind in Syrien heimisch, davon sind 23 Fledermäuse. Die größten Raubtiere im Land sind der Wolf. Dachs, Fuchs, Karakal. Goldschakal und Mauswiesel leben ebenfalls hier.

Bekannt ist Syrien auch für ein Tier, das du sicher kennst: den Hamster. Wenn man von Goldhamstern spricht, ist meist der "syrische Goldhamster" gemeint.

Tiere in Syrien: Reptilien und Vögel

Reptilien haben in den heißen Wüstengegenden noch die besten Überlebenschancen. Echsen, Schlangen und Chamäleons lassen sich hier entdecken. Auch Skorpione schätzen das Wüstenklima. 127 Reptilienarten gibt es in Syrien. Amphibien kommen hingegen nur in 16 Arten vor.

Vielfältig ist in Syrien noch die Vogelwelt, es gibt einheimische Vogelarten, aber auch viele Vögel, die als Zugvögel ins Land kommen. 394 Arten hat man gezählt. 2002 hat man in Syrien den stark vom Aussterben bedrohten Waldrapp entdeckt. Mittlerweile gilt er schon wieder als verschwunden, da der Krieg keine Schutzprogramme für diese Vogelart erlaubte. 

letzte Aktualisierung am 06.03.2026