Costa Rica
Wie leben die Kinder in Costa Rica?
Kinder aus Costa Rica heißen zum Beispiel Jimena, Sofía, Santiago und Gabriel. Zum Frühstück essen sie am liebsten Gallo Pinto, Reis mit Bohnen. In anderer Zubereitung gibt es Bohnen und Reis oft auch mittags und abends! Nach dem Frühstück geht es schnell in die Schule, sie beginnt schon um 7 Uhr. Oft dauert der Unterricht bis nachmittags.
Danach ist Zeit zum Spielen oder um sich mit Freunden zu treffen. Sehr gerne wird in Costa Rica Fußball gespielt! Um halb 6 wird es ohne lange Dämmerung dunkel.
Zum Kindergeburtstag gibt es in vielen Familien eine Piñata. Das ist eine bunte Figur aus Pappmaché, die aufgehängt wird. Sie ist gefüllt mit Süßigkeiten. Mit verbundenen Augen schlagen das Geburtstagskind und seine Gäste abwechselnd mit einem Stock auf die Piñata ein, bis es Süßigkeiten regnet.
Wie geht es den Kindern in Costa Rica?
Nicht allen Kindern in Costa Rica geht es gut, obwohl das Land zu den wohlhabenderen in Mittelamerika zählt. Armut ist auch im vergleichsweise wohlhabenden Land ein Problem. 20 Prozent der Bevölkerung von Costa Rica gelten als arm, immerhin 2,2 Prozent leben in extremer Armut.
4 Prozent der Kinder in Costa Rica arbeiten. 17 von 100 Mädchen sind im Alter von 18 Jahren schon verheiratet.
Aber natürlich gibt es auch viele Kinder in Costa Rica, denen es gut geht. In der costa-ricanischen Gesellschaft nehmen Kinder einen wichtigen Platz ein. Die Familie ist der Lebensmittelpunkt der Kinder und so verbringen sie häufig viel Zeit mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern. Werte und Traditionen werden durch die enge familiäre Bindung weitergegeben.
Die Schulbildung wurde auch auf dem Land stark verbessert. Noch immer werden jedoch 5 von 100 Kindern nicht eingeschult. Die Kinder, die zur Grundschue gehen, beenden diese auch fast alle (98 Prozent). Bei der weiterführenden Schule liegt die Zahl bei 89 von 100 Kindern, die diese auch beenden.






