Costa Ricas Flagge Costa Rica

Hauptstadt von Costa Rica

Die Hauptstadt von Costa Rica ist San José. Sie liegt in der Mitte des Landes im zentralen Hochland auf 1170 Metern Höhe. Sie hat 445.000 Einwohner. In der Region um die Hauptstadt leben sogar 3,3 Millionen Menschen - das ist mehr als die Hälfte aller Einwohner des Landes!

Durch die Höhenlage ist das Klima in San José angenehm. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 22 Grad. Tagsüber ist es durchschnittlich 27 Grad warm, nachts 18 Grad.

Die Altstadt ist im Schachbrettmuster angelegt. Die Straßen, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen, werden Calle genannt, diejenigen in West-Ost-Richtung Avenida.

Seit 1824 ist San José die Hauptstadt Costa Ricas. Zuvor htten die Spanier das nahe gelegene Cartago zur Hauptstadt gemacht. Nachdem Costa Rica 1821 unabhängig geworden war, beschloss der Präsident Juan Mora Fernández, San José zur neuen Hauptstadt zu machen. So wurde aus einem kleinen Dorf eine große Stadt!

Zu den Sehenswürdigkeiten von San José gehört das Nationaldenkmal im Nationalpark. Die wichtigsten Plätze sind die Plaza de la Democracia, an dem das Parlamentsgebäude, das Nationalmuseum und das Jademuseum zu finden sind, und die Plaza de la Cultura, an dem das Nationaltheater liegt. Der größte Park heißt La Sabana. In ihm befindet sich auch das Nationalstadion. Koloniale Architektur gibt es in San José kaum, anders als in vielen anderen lateinamerikanischen Hauptstädten.

Wie ist das Klima in Costa Rica?

Das Klima in Costa Rica ist tropisch (→ Tropen), denn das Land liegt zwischen 8 und 11 Grad nördlicher Breite auf der Nordhalbkugel der Erde. Hier gibt es also keine Jahreszeiten. Man unterscheidet nur zwischen Regen- und Trockenzeiten. Dabei regnet es in Costa Rica sehr unterschiedlich viel. Das liegt an der Gebirgskette, die sich mitten durch das Land zieht.

An der trockeneren Pazifikküste und in der Mitte des Landes gibt es eine Regenzeit und eine Trockenzeit. Regenzeit ist zwischen Mai und November. Weiter südlich regnet es oft bis Dezember oder sogar Januar. Trockenzeit ist zwischen Dezember und April.

An der vom Nordostpassat beeinflussten feuchten Karibikküste regnet es hingegen das ganze Jahr. Das liegt daran, dass der Wind hier von Nordosten kommt und über dem Meer viel Feuchtigkeit aufnimmt. Hier ist der Dezember der feuchteste Monat. Februar und März sowie September und Oktober sind die trockensten Monate.

Die Unterschiede und ihre Auswirkungen auf das Wetter sieht man auch gut auf den Klimadiagrammen unten. Puerto Limón liegt im Osten an der Karibikküste, San José im Landesinneren und Puntaarenas im Westen am Pazifik.

Die beste Reisezeit für Costa Rica liegt zwischen Dezember und April, für Rundreisen ist das Wetter ab Februar besser geeignet. Ab Mai wird der Urlaub allerdings meist günstiger und das Land ist grüner. Am Nachmittag gibt es dann Schauer. Zwischen Juli und Oktober können aber auch Hurrikane auftreten.

Heiß und schwül ist es an beiden Küsten. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 25 bzw. 27 Grad. Tagsüber klettern die Temperaturen am Pazifik immer auf mehr als 30 Grad. Im Landesinneren ist es etwas kühler.

Klimadiagramme von Costa Rica

letzte Aktualisierung am 06.02.2026