Dominikanische Republik
Arme Kinder und Kinderarbeit in der Dom Rep
In der Dominikanischen Republik leben viele Familien in Armut. Dann geht es natürlich auch den Kindern schlecht. Sie haben nicht genug zu essen oder die Eltern können ihre Schuluniform nicht bezahlen. Es gibt viele Arbeitslose.
Es gibt Kinder, die gar nicht zur Schule gehen. 13 von 100 Kindern werden erst gar nicht eingeschult. Von denjenigen, die die Grundschule besuchen, beenden nur 93 von 100 Kindern diese auch.
Es gibt auch ein Problem mit Kinderarbeit. 4 Prozent der Kinder arbeiten, wobei etwas mehr Jungen als Mädchen betroffen sind. Die meisten arbeiten in der Landwirtschaft, auf Plantagen für Zuckerrohr, Reis, Kaffee und Tomaten. Andere schuften auf der Straße. Sie sind Schuhputzer, Verkäufer oder Scheibenwäscher.
Ein anderes Problem ist die frühe Heirat. 32 von 100 Mädchen in der Dominikanischen Republik sind schon verheiratet, ehe sie 18 Jahre alt sind.
Während also auf der einen Seite Traumstrände in die exklusiven Ferienanlagen locken, herrscht auf der anderen Seite oft bittere Armut. 40 Prozent der Einwohner gelten als arm.
Kinder aus Haiti in der Dominikanischen Republik
Kinder aus haitianischen Einwandererfamilien haben es besonders schwer. Ihnen wird oft der Schulbesuch verweigert, weil sie keine Dokumente haben. Ab 2013 erhielten auch Kinder, die in der Dominikanischen Republik geboren werden, nicht mehr automatisch die Staatsbürgerschaft des Landes, wenn ihre Eltern keine Dokumente haben. Das galt sogar rückwirkend für alle, die bis 1929 herkamen. Inzwischen wurde dieses Gesetz aber wieder geändert. Viele Haitianer arbeiten als billige Arbeitskräfte in der Dom Rep.


