Dominikanische Republik
Wo liegt die Dominikanische Republik?
Die Dominikanische Republik, kurz auch Dom Rep genannt, liegt in der Karibik auf der Insel Hispaniola. Zwei Länder teilen sich Hispaniola: im Westen liegt Haiti, im Osten die etwa doppelt so große Dominikanische Republik. Hispaniola gehört mit Kuba, Jamaika und Puerto Rico zu der Inselgruppe der Großen Antillen.
Im Norden der Insel befindet sich der Atlantik, im Süden das Karibische Meer. Zum Staat der Dom Rep gehören weitere kleine Inseln und Koralleninseln, die Cays (siehe unten). Die Dominikanische Republik gehört zum Kontinent Nordamerika. Im Osten ist Puerto Rico die nächste Nachbarinsel. Im Nordwesten liegt Kuba.
Landschaft in der Dominikanischen Republik
Die Landschaft der Dom Rep ist überwiegend bergig. Flacher wird es nur im Osten und in einem breiten Tal im Norden, das sich von West nach Ost zieht, das Cibao-Tal. Dort liegen die Städte Santiago de los Caballeros (zweitgrößte Stadt des Landes) und Vega. Das Tal ist besonders fruchtbar und so wird hier die meiste Landwirtschaft betrieben. In der Ebene im Osten gibt es viele Zuckerrohrplantagen.
Die höchste Bergkette liegt in der Mitte des Landes. Sie heißt Cordillera Central. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der Pico Duarte mit 3098 Metern Höhe. Er und vier weitere Berge haben die höchsten Gipfel in der Karibik.
Mehrere Flüsse fließen aus den Bergen ins Meer, der längste Fluss des Landes ist der Yaque del Norte mit 298 Kilometern Länge.
Karten der Dominikanischen Republik
Inseln in der Dominikanischen Republik
Zur Dominikanischen Republik - die ja selbst auf einer Insel liegt - gehören auch einige kleine Inseln. Die größte Insel des Landes liegt an der südöstlichen Küste. Es ist die Isla (Insel) Saona. Sie ist 110 Quadratkilometer groß. Christoph Kolumbus landete hier 1494 auf seiner zweiten Reise uns gab der Insel den namen Bella Savonesa ("Schöne Savoneserin - Savona ist eine italienische Stadt). Daraus wurde dann Saona. Die Insel gehört zum Nationalpark des Ostens (Parque Nacional del Este). Im Meer leben Delfine und Meeresschildkröten, an Land kann man viele Vögel beobachten.
Im Südwesten liegt die Isla Beata. Sie ist die zweitgrößte Insel der Dominikanischen Republik (27 km²). Sie ist allerdings unbewohnt. Sie gehört zum Jaragua-Nationalpark. Früher gab es hier einmal Rinderzucht, dann wurden Salinen betrieben und in den 1950er Jahren diente Beata sogar als Gefängnisinsel unter dem Diktator Trujillo.
Ebenfalls an der Südküste liegt die Isla Catalina mit 9 Quadratkilometern. Auch sie ist unbewohnt, wird aber gerne von Touristenbooten angefahren, denn hier gibt es schöne Strände.
Außerdem gehören noch eine Reihe von kleinen Koralleninseln zur Dominikanischen Republik, die Cays. Sie sind flach und nicht sehr groß.
Lago Enriquillo
Der größte See des Landes ist der Enriquillo-See. Auf Spanisch sagt man Lago Enriquillo, denn Lago bedeutet See. Es ist ein Salzsee, der aus einem ehemaligen Meeresarm entstand. Er liegt im Südwesten der Dominikanischen Republik, nah der Grenze zu Haiti. Seine Größe beträgt 375 Quadratkilometer. Er entstand aus einem ehemaligen Meeresarm, der zwischen zwei Gebirgsketten lag. Am Ufer des Lago Enriquillo leben Hispaniola-Leguane. Sie können bis zu 1 Meter lang werden.
Mitten im Enriquillo-See liegt eine langgestreckte Insel, die Isla Cabritos. Sie hat eine Fläche von 25 Quadratkilometern. Die Insel gehört zum gleichnamigen Nationalpark. Sie war einst der Zufluchtsort der Taíno, die von den spanischen Konquistadoren vertrieben wurden. Der See ist benannt nach einem Häuptling eben der Taino. Er rebellierte gegen die spanischen Besatzer. Bei Treffen am See fand man eine friedliche Lösung und die Taino erhielten Rechte.











