Dominikanische Republiks Flagge Dominikanische Republik

Tourismus bringt Geld ins Land

Die wichtigste Einnahmequelle für die Dominikanische Republik ist seit vielen Jahren der Tourismus. Rund 8 Millionen Menschen kommen jedes Jahr. Damit ist das Land das häufigste Ziel von Touristen in der Karibik.

Die meisten Touristen kommen aus den USA und Kanada, gefolgt von Deutschen und Franzosen. Die Dienstleistungen, zu denen auch der Tourismus zählt, erwirtschaften 60 bis 65 Prozent für das Land. Der Tourismus hat daran einen Anteil von allein 15 Prozent. Hotels, Bars und Restaurants zählen zum Beispiel dazu. Weitere Dienstleistungen sind etwa Finanzwesen und Handel.

Landwirtschaft in der Dominikanischen Republik

Die Bedeutung der Landwirtschaft ist hingegen stark zurückgegangen. Das war früher anders. Zuckerrohr war das wichtigste Anbauprodukt, das exportiert wurde. Als aber die Preise in den 1980er Jahren einbrachen, kam es zum starken Rückgang des Anbaus.

Dafür gewann der Bergbau an Bedeutung. Eisennickel, Gold, Silber und Bauxit wurden abgebaut. Inzwischen ist auch das aber wieder stark rückgängig.

Die Landwirtschaft trägt heute nur zu 4 bis 6 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei. Neben Zuckerrohr, Tabak, Kakao, Kaffee und Bananen werden Avocados angebaut. Bei Bananen setzt die Dominikanische Republik vor allem auf Bio-Bananen, für die es weltweit einer der größten Anbieter ist.

Die Dominikanische Republik ist weltweit nach Mexiko und Kolumbien der drittgrößte Produzent für Avocados weltweit (2024). Das Land hat damit wieder aufgeholt, denn zwischenzeitlich fand es sich auf Platz 5 wieder.

Industrie in der Dominikanischen Republik

Die Industrie erwirtschaftet jedes Jahr 25 bis 30 Prozent des BIP. Fabriken verarbeiten Nahrungsmittel, zum Beispiel Zuckerrohr zu Zucker. Auch der Bergbau zählt hier dazu.

Hergestellt werden auch Kleidung, Schuhe, Zigarren, medizinische Instrumente, Schmuck, elektrische Schalttafeln und Zement. Hiervon wird viel exportiert. Der größte Handelspartner, sowohl für den Export als auch für den Import, sind die USA.

Die Wirtschaft läuft, aber ...

Die Dominikanische Republik steht wirtschaftlich zwar recht gut da, doch es gibt trotzdem Probleme: Korruption ist weit verbreitet, die Einkommen sind sehr ungleich verteilt und das meiste Land gehört wenigen reichen Leuten.

Die Stromversorgung bricht häufig zusammen. Die illegalen Einwanderer aus Haiti werden häufig ausgebeutet und schlecht behandelt. Auch Kinderarbeit ist ein Problem. 4 von 100 Kindern arbeiten. Immerhin ist die Zahl rückläufig.

letzte Aktualisierung am 25.02.2026