St. Lucia
Was ist typisch für St. Lucia?
Der britische Einfluss auf St. Lucia ist groß, denn die Insel gehörte lange zu Großbritannien. So fahren die Autos links und man spricht als Amtssprache Englisch.
Außerdem spielt man hier gerne Cricket. Das ist ein Sport, der aus England kommt und dort ebenfalls beliebt ist. In der Nähe von Gros Islet gibt es ein Cricketstadion. St. Lucia ist auch beteiligt am West Indies Cricket Team, in dem zehn Länder eine gemeinsame Mannschaft bilden. Neben Cricket ist Fußball ein beliebter Sport.
Typisch ist auch die nationale Tracht der Frauen. Sie heißt Madras. Der Name leitet sich von einem karierten Stoff ab, aus dem Teile der Tracht geschneidert werden, nämlich der Überrock und das Kopftuch. Zu der Madras-Tracht gehören eine weiße Bluse, ein Rock und ein Überrock. Außerdem wird ein Kopftuch umgebunden. Das fünfte Kleidungsstück der Tracht ist ein Tuch, das an der Schulter befestigt ist.
Musik und Feste in St. Lucia
Die Lucianer lieben Musik und Tanz. Typische Stile sind in der ganzen Karibik beliebt. Sie heißen Calypso, Reggae, Soca oder Salsa. Jedes Jahr im Mai findet ein Jazzfestival statt. Ein beliebter Tanz ist Kwadril.
Typische Instrumente sind das Banjo, das Cutro, eine kleine viersaitige Gitarre, und das Chak Chak, eine Rassel. Karneval wird übrigens im Juli gefeiert. Dabei wird dann der Calypso-König gekrönt.
Feiertage sind überwiegend christliche wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Am 22. Februar wird der Unabhängigkeitstag begangen. Am 30. August und am 17. Oktober finden zwei große Festivals statt. Sie heißen La Woz und La Magwit. Am letzten Sonntag im Oktober findet der Kreolen-Tag statt (Jounen Kwéyòl). Die Orte, in denen dieser Tag begangen wird, richten vielfältige Veranstaltungen aus und servieren typisches Essen. Sie wollen ihr kulturelles Erbe zeigen und bewahren.