St. Vincent und die Grenadinens Flagge St. Vincent und die Grenadinen

Wirtschaft in St. Vincent: Tourismus, Boote und Mehl

Der Tourismus ist zu einer wichtigen Einnahmequelle für St. Vincent und die Grenadinen geworden. Jährlich kommen etwa 200.000 Gäste. Gefördert wurde das auch dadurch, dass im Westen der Insel Szenen für den Film "Fluch der Karibik" gedreht wurden.

Angebaut durch die Landwirtschaft werden Bananen sowie Weizen, Maniok und Reis. Dazu kommen Kokosnüsse und Süßkartoffeln. Vieh wird nur in kleiner Zahl gehalten, es gibt Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen. Die Landwirtschaft bringt dem Land nur 3,5 Prozent ein, es arbeiten aber 26 Prozent der Bevölkerung in diesem Bereich.

Die Industrie stellt für den Export aufblasbare und andere Boote her. Die meisten Einnahmen erzielt im Export jedoch Mehl, vor allem Weizenmehl, gefolgt von Viehfutter. Außerdem werden industriell noch Rammen hergestellt, das sind Maschinen, die Pfeiler in die Erde rammen. Exportiert wird vor allem zu anderen Karibikinseln wie Barbados oder St. Lucia, importiert wird vor allem aus den USA. Es wird wesentlich mehr importiert als exportiert.
 

Probleme in der Wirtschaft von St. Vincent

Es kommt immer wieder vor, dass Hurrikane und Überflutungen die Ernte vernichten. Die Arbeitslosigkeit ist mit rund 18 Prozent sehr hoch. Bei den Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren liegt sie sogar bei 41 Prozent. Viele Einwohner ziehen darum auch fort. Ihre Rücküberweisungen aus den neuen Heimatländern machen einen nicht unerheblichen Teil der Landeseinnahmen aus.

letzte Aktualisierung am 07.01.2026