Was ist Emissionshandel?
Emissionshandel ist ein System, mit dem die Politik Unternehmen dazu bringen will, weniger CO₂ auszustoßen. Dafür braucht jede Firma eine Erlaubnis, CO₂ in die Luft zu pusten. Diese Erlaubnis nennt man Zertifikat. Wer mehr ausstößt als erlaubt, muss nachzahlen – wer weniger verursacht, kann sein Zertifikat verkaufen.
Ziel: Weniger CO₂ und faire Regeln für alle.
Was ist ein CO₂-Zertifikat?
Ein CO₂-Zertifikat ist wie ein Gutschein. Er erlaubt es einem Unternehmen, eine bestimmte Menge CO₂ auszustoßen – meist eine Tonne. Gibt es weniger Gutscheine, muss das Unternehmen sparen – oder zahlen.
Was kann die Politik gegen den Klimawandel tun?
Der Klimawandel ist ein weltweites Problem – und deshalb muss auch die Politik weltweit handeln. Es reicht nicht, wenn nur ein Land etwas tut. Aber auch Deutschland kann und muss seinen Teil beitragen.
Wusstest du?
Übrigens sind 60 Länder, die am meisten zur Verschmutzung beitragen, für den größten Teil der weltweiten Emissionen verantwortlich, für 90% und das weltweit.
Klimaschutz in Deutschland
Deutschland hat sich ein großes Ziel gesetzt: Bis 2045 will es klimaneutral werden. Das bedeutet, dass nicht mehr CO₂ ausgestoßen wird, als wieder aufgenommen werden kann – zum Beispiel durch Wälder.
Diese Ziele sind sogar gesetzlich festgelegt – sie stehen im Klimaschutzgesetz der Bundesregierung.
Die wichtigsten Ziele:
- 65 % weniger Treibhausgase bis 2030 (im Vergleich zu 1990)
- 88 % weniger bis 2040
- Klimaneutralität bis 2045
Der CO₂-Ausstoß pro Person liegt in Deutschland im Schnitt bei 10,5 Tonnen pro Jahr. Zum Vergleich: Der Welt-Durchschnitt liegt bei etwa 4,7 Tonnen.
Deutschland gehört zu den Ländern mit einem hohen CO₂-Ausstoß – aber es gibt auch viele Maßnahmen, um das zu ändern.
Ein wichtiges Programm ist die „Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS). Dieses gibt es seit 2008. Es legt fest, wie Deutschland auf den Klimawandel reagieren und ihn gleichzeitig begrenzen will.
Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Das heißt: Es soll nicht mehr CO₂ ausgestoßen werden, als wieder aufgenommen werden kann – zum Beispiel durch Wälder.
Ziele bis 2045:
- 65 % weniger Emissionen bis 2030
- 88 % weniger bis 2040
- Klimaneutralität bis 2045
Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß pro Person liegt in Deutschland bei 10,5 Tonnen (Welt-Durchschnitt: 4,7 Tonnen).
Deutschland liegt weltweit auf Platz 16 bei den Ländern, die am meisten fürs Klima tun – aber auch auf Platz 7 bei den größten CO₂-Verursachern.
Deutschland hat 2008 die „Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS)“ beschlossen. Sie hilft, Ziele für Klimaschutz und Klimaanpassung festzulegen.

