Äquatorialguineas Flagge Äquatorialguinea

Schule in Äquatorialguinea

Bis 1979 regierte der Diktator Francisco Macías Nguema das Land Äquatorialguinea. Schulen gab es in dieser Zeit praktisch nicht. Kinder erhielten keine Bildung und die meisten Einwohner konnten nicht lesen und schreiben. Öffentliche Schulen gab es kaum, sondern vor allem kirchliche und private.

Heute hat sich einiges verbessert. Eine Schulpflicht wurde eingeführt. Sie gilt für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Tatsächlich gehen auch mehr Kinder zur Schule als früher. Die Grundschule dauert fünf Jahre. Die weiterführende Schule umfasst weitere vier und dann noch einmal drei Schuljahre.
 

Bildung in Äquatorialguinea

Trotzdem gibt es immer noch sehr viele Kinder, die keine Schule besuchen. So werden 62 von 100 Kindern gar nicht erst eingeschult. Nur 42 von 100 Kindern, die in die Grundschule gehen, beenden diese dann auch.

Die Unterrichtssprache ist Spanisch. Spanisch ist zudem ein Pflichtfach, denn so manches Kind muss die Sprache erst einmal lernen.

Nur 5 von 100 Schülern beenden die weiterführende Schule und können dann die Universität besuchen.

letzte Aktualisierung am 06.05.2026