Guinea - Kinder in Guinea
Kinder und ihre Probleme in Guinea
Vielen Kindern in Guinea geht es nicht so gut wie dir. Sie sind arm, müssen hungern, werden krank oder müssen arbeiten.
Armut in Guinea
70 Prozent der Bevölkerung in Guinea leben unter der Armutsgrenze und besitzen weniger als 8,30 Dollar pro Tag zum Leben. 12 Prozent gelten sogar als extrem arm. Sie haben pro Tag nur 3 Dollar zur Verfügung. Viele Menschen haben nicht genug zu essen.
Krank
In Guinea sterben drei von 100 Neugeborenen, von 100 Einjährigen sogar mehr als sechs und von 100 Fünfjährigen fast zehn! Das hat viele Gründe: Nicht alle haben sauberes Trinkwasser und werden dann krank. Besonders viele Kinder sterben an Durchfall. Es gibt außerdem Krankheiten wie insbesondere Malaria, an denen Kinder sterben.
Kinderarbeit in Guinea
24 Prozent der Kinder in Guinea arbeiten. Diese Mädchen und Jungen arbeiten vor allem in der Landwirtschaft: Besonders häufig müssen sie auf Plantagen schuften, insbesondere von Cashewnüssen, Kakao und Kaffee. Doch sie helfen auch auf den Feldern der Eltern oder hüten das Vieh.
Andere verdienen Geld als Schuhputzer oder Dienstmädchen, arbeiten in den Gold- oder Diamantminen. Es gibt auch Kinder, die zum Betteln gezwungen werden, zum Beispiel die Talibés (siehe Senegal). Weitere Kinder werden in andere Länder (zum Beispiel Senegal, Mali, Nigeria, Elfenbeinküste oder Benin) verkauft, wo sie dann ausgebeutet und zu Arbeit gezwungen werden.
Straßenkinder in Guinea
Viele Kinder leben auf der Straße. Auch sie betteln oder stehlen oder sammeln Müll. Viele von ihnen sind Waisen und haben ein oder beide Elternteile verloren.
Jung heiraten in Guinea
Ein weiteres Problem ist, dass viele Mädchen schon verheiratet sind, ehe sie 18 Jahre alt sind. In Guinea betrifft das 47 von 100 Mädchen.






