Guinea - Hauptstadt und Klima
Hauptstadt von Guinea
Conakry ist die Hauptstadt von Guinea. Conakry ist mit etwa 3,4 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt des Landes. Ein Fünftel aller Einwohner Guineas lebt hier und die Stadt wächst immer weiter. Sie ist auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes und besitzt einen bedeutenden Hafen.
Conakry liegt im Westen von Guinea an der Küste, also am Atlantik, und zwar auf der Halbinsel Kaloum, vor deren Spitze ursprünglich noch eine kleine Insel lag, die Île Tombo. Dort entstand die Stadt ursprünglich aus einem kleinen Fischerdorf. Man schüttete dann Land auf und schloss die Insel der Halbinsel an. Frankreich machte Conakry im 19. Jahrhundert dann zur Hauptstadt seiner Kolonie.
Heute zieht sich Conakry lang und schmal weit ins Landesinnere. Die Ausdehnung beträgt inzwischen 36 Kilometer.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Conakry gehören das Nationalmuseum, die Faysal-Moschee, der Volkspalast, das Mausoleum Camayenne und der Botanische Garten. Vor der Spitze der Halbinsel liegen die Los-Inseln (Îles de Los). Sie sind mit ihren schönen Stränden ein beliebtes Ausflugsziel. Unten findest du weitere Fotos aus Conakry.
Klima in Guinea
Das Klima in Guinea ist tropisch-feucht, denn das Land liegt in den Tropen. Es gibt eine Regenzeit zwischen Juni und November. Dann weht der Monsun aus dem Südwesten. Im Juli und August kommt es in der Küstenregion häufig zu schweren Stürmen. Von Dezember bis Mai dauert die Trockenzeit. Dann weht der Harmattan aus Nordosten. Dieser Wind aus der Sahara bringt viel Staub und Sand mit sich.
An der Küste fällt mehr Regen als in den trockeneren Regionen des Landes im Nordosten. Dort ist die Regenzeit auch kürzer. Die Temperaturen schwanken das Jahr über kaum. Es ist zwischen 22 und 32 Grad warm. An der Küste ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch.
Bilder aus Conakry
