Monacos Flagge Monaco - Kinder und Alltag

Kinder und Alltag

Viele Kinder in Monaco wachsen mehrsprachig auf, das ist selbstverständlich. Da Monaco ja sehr klein und eng bebaut ist, gibt es für Kinder nicht so viele Grünflächen zum Spielen. Doch leben im Vergleich zu anderen Ländern in Monaco gar nicht so viele Kinder. 

Kinder sind weitgehend gut medizinisch versorgt, doch besteht unter Jugendlichen auch ein Drogenproblem. Dies gilt vor allem für Drogenkonsum im privaten Bereich. Auch Reichtum schützt davor eben nicht. Leider haben wir von Kindern in Monaco keine Bilder gefunden, die wir ohne rechtliche Probleme veröffentlichen dürfen. Es gibt natürlich viele Bilder der Fürstenkinder, aber wir wollten ganz normale Kinder abbilden.

In welche Schulen gehen Kinder in Monaco?

Monaco hat trotz seiner kleinen Fläche ein eigenes Schulsystem. Es gibt staatliche Schulen, staatlich anerkannte Privatschulen und internationale Privatschulen.

Die staatlichen Schulen sind kostenlos. Dazu gehören sieben Vor- und Grundschulen, eine Mittelschule sowie zwei weiterführende Schulen: ein allgemeinbildendes und technologisches Gymnasium und ein berufliches Gymnasium. Daneben gibt es zwei private Schulen, die eng mit dem Staat zusammenarbeiten. Außerdem gibt es mit der International School of Monaco und der British School of Monaco zwei internationale Privatschulen, an denen auf Englisch und Französisch unterrichtet wird.

Die Schulpflicht gilt in Monaco von 6 bis 16 Jahren. Schon ab drei Jahren können Kinder eine Vorschule besuchen.

Nach der Schule können Jugendliche zum Beispiel in Frankreich oder anderen Ländern studieren. Monaco besitzt aber auch eine eigene private Hochschule, die International University of Monaco. Dort kann man Bachelor-, Master- und Doktorabschlüsse erwerben. Die Hochschule ist besonders auf Wirtschaft, Management und Finanzen ausgerichtet.

Leben auch "normale" Menschen in Monaco?

Auch in Monaco gibt es Tätigkeiten, die dringend verrichtet werden müssen. Es braucht eine Straßenreinigung, eine Müllabfuhr, Putzmänner und -frauen, Leute, die auf dem Markt bedienen und Verkäufer und Verkäuferinnen in den vielen Geschäften.

Auf dem Platz Marché de la Condamine gibt es jeden Morgen einen Markt, auf dem die Händler, die aus dem Umland stammen, ganz normale Waren anbieten: Obst wie Zitronen, Mirabellen oder Orangen, Gemüse wir Artischocken und Kürbisse gibt es hier alles zu kaufen. Hier geht das Leben seinen ganz normalen Gang, ohne die Touristen und ohne die Superreichen. Auch im Botanischen Garten, im Palast und in den Casinos arbeiten Menschen, die nicht zu den Superreichen zählen.

Viele arbeiten in Monaco, wohnen aber im Umland

Doch viele davon arbeiten hier und wohnen woanders. Sie gehen jeden Morgen und jeden Abend über die Grenze. Gleiches gilt für die vielen Bauarbeiter, denn in Monaco baut man in die Höhe oder in die Tiefe. In die Breite zu bauen ist schwierig, einfach, weil es so wenig Platz gibt. Sie haben keine Chance, in Monaco eine Wohnung zu erschwinglichen Preisen zu finden und müssen deshalb auch jeden Tag pendeln.

letzte Aktualisierung am 06.10.2026