Monaco - Wirtschaft
Monaco Wirtschaft: Glück im Spiel - Geld in der Staatskasse!
Monaco gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Bekannt ist der kleine Staat vor allem für seine Casinos, Luxushotels, den Yachthafen und das Formel-1-Rennen. Das Glücksspiel spielt weiterhin eine wichtige Rolle: Die beiden großen Casinos erzielten im Geschäftsjahr 2025/26 zusammen rund 260 Millionen Euro Spieleinnahmen. Doch Casinos sind heute nur ein Teil der Wirtschaft.
Besonders wichtig sind Finanzdienstleistungen, Immobilien, Handel, Tourismus, Bauwirtschaft und andere Dienstleistungen. Auch Hotels, Restaurants, Luxusgeschäfte und Veranstaltungen tragen viel zur Wirtschaft bei. Das Formel-1-Rennen, das Tennisturnier von Monte-Carlo und andere große Veranstaltungen ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an.
Monacos Wirtschaft ist außerdem eng mit Frankreich verbunden. Zwischen beiden Ländern bestehen seit Langem enge wirtschaftliche, steuerliche und finanzielle Beziehungen.
Warum gilt Monaco als Steuerparadies?
Monaco erhebt für die meisten Menschen, die dort wohnen, keine persönliche Einkommensteuer. Das macht den Staat besonders für vermögende Menschen attraktiv. Für viele französische Staatsbürger gelten allerdings besondere Regeln: Sie müssen aufgrund eines Abkommens zwischen Frankreich und Monaco weiterhin Einkommensteuer in Frankreich zahlen.
Monaco ist deshalb für seine niedrige Besteuerung bekannt. Trotzdem gibt es auch dort andere Steuern und Abgaben, zum Beispiel Mehrwertsteuer und Unternehmenssteuern.
Was wird in Monaco hergestellt und gehandelt?
Obwohl Monaco sehr klein ist, gibt es auch Unternehmen, die Waren herstellen. Dazu gehören zum Beispiel Produkte aus den Bereichen Chemie, Kosmetik, Pharma, Elektronik und hochwertige Spezialerzeugnisse.
Viele Waren müssen allerdings eingeführt werden, denn Monaco hat kaum Platz für Landwirtschaft oder große Industrieanlagen. Lebensmittel, Energie, Maschinen und zahlreiche andere Güter kommen deshalb aus dem Ausland. Gleichzeitig werden Waren und Dienstleistungen aus Monaco in andere Länder verkauft.
