Nordmazedonien
Kinder in Nordmazedonien

Spielen und Sport
In Nordmazedonien verbringen Kinder viel Zeit draußen. Auf Straßen und Spielplätzen bauen sie Tore aus Steinen oder Holz und spielen Fußball gegeneinander. Fußball ist die beliebteste Sportart, und das Land hat sogar eine eigene Nationalmannschaft, die Mitglied der FIFA ist. Auch Basketball und Handball sind sehr beliebt. Manche Kinder träumen davon, eines Tages bei den Olympischen Spielen teilzunehmen, bei denen Nordmazedonien regelmäßig vertreten ist.
Freizeit und Hobbys
Neben Sport spielen Kinder traditionelle Straßenspiele, fahren Fahrrad oder treffen sich in kleinen Gruppen zum Singen und Tanzen. In ländlichen Gegenden helfen Kinder manchmal im Garten oder bei der Obsternte mit. In den Sommerferien verbringen viele Familien Zeit am Ohridsee oder in den Bergen, wo es zum Baden, Wandern und Picknicken geht.
Familienleben und Feste
Familie ist in Nordmazedonien sehr wichtig. Kinder sind oft bei großen Feiern wie Hochzeiten, Taufen oder Geburtstagen eingebunden. Auch traditionelle Feste wie Karneval oder orthodoxe Feiertage spielen eine große Rolle. Dabei gibt es Musik, Tanz, bunte Kostüme und viele Leckereien.
Was Kinder gern essen
Zu den Lieblingsgerichten gehören Börek (gefüllter Teig), Ćevapčići mit Brot und Salat oder Süßspeisen wie Baklava. In der Pause essen Kinder gern belegte Fladenbrote oder kleine Snacks aus den Bäckereien. Eis ist im Sommer sehr beliebt. Wenn du mehr über das Essen in Nordmazedonien erfahren, willst, schaue einfach mal unter Essen nach.
Kinder in Mazedonien




Romakinder - oft ausgeschlossen
Nicht alle Kinder haben die gleichen Chancen. Besonders Romakinder leiden unter Armut und Diskriminierung. Viele leben in einfachen Siedlungen ohne gute Straßen oder Spielplätze. Manche Mädchen werden schon mit 13 Jahren verheiratet. Familien versuchen manchmal, in andere Länder auszuwandern, dürfen dort aber oft nicht bleiben.
Wusstest du?
Kinder in Nordmazedonien wachsen zwischen Tradition und Moderne auf. Sport, Familie und Feste spielen eine große Rolle, aber Armut und Diskriminierung, vor allem bei Romakindern, sind weiterhin ein Problem. Hilfsorganisationen arbeiten daran, allen Kindern gleiche Chancen zu geben.
Kinderarbeit – wenn Kinder mithelfen müssen

In Nordmazedonien müssen nur noch 3 von 100 Kindern zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten, zum Beispiel auf dem Feld, beim Verkaufen kleiner Dinge oder beim Helfen in der Familie. In Dörfern sind es etwas mehr (5 von 100 Kindern), in Städten etwas weniger (2 von 100). Etwa 3 % dieser Kinder arbeiten unter gefährlichen Bedingungen, wie lange Arbeitszeiten oder schwere körperliche Arbeit..
Leider gibt es auch Fälle, in denen Kinder gegen ihren Willen arbeiten müssen – besonders Roma-Kinder sind betroffen. Manche werden zum Betteln gezwungen oder sogar ausgebeutet, zum Beispiel durch Zwangsarbeit oder Menschenhandel.Viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze.
Medien und Technik
Viele Jugendliche hören auch in Nordmazedonien internationale Musik und schauen Serien online. In den Städten besitzen viele Kinder schon früh ein Smartphone und nutzen soziale Medien, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. In ländlichen Gebieten ist das Internet nicht überall gleich gut verfügbar.
Kinderfragen zu Nordmazedonien
1. Was spielen Kinder in Nordmazedonien am liebsten?
Fußball, Basketball und traditionelle Straßenspiele.
2. Wohin fahren Familien in den Ferien?
Oft an den Ohridsee oder in die Berge.
3. Welche Feste feiern Kinder gern?
Karneval, Hochzeiten, Geburtstage und orthodoxe Feiertage.
4. Wie viele Kinder arbeiten in Nordmazedonien?
Etwa 3 % der Kinder zwischen 5 und 17 Jahren, in Dörfern mehr als in Städten.
5. Haben Romakinder die gleichen Chancen wie andere Kinder?
Leider oft nicht – sie werden häufig benachteiligt.