Ecuador
Hauptstadt von Ecuador
Die Hauptstadt von Ecuador ist Quito. Das spricht man: "Ki-to". In Quito leben rund 1,7 Millionen Menschen. Quito ist aber nur die zweitgrößte Stadt des Landes, denn in Guayaquil wohnen sogar 2,7 Millionen Menschen. Guayaquil liegt südwestlich von Quito am Río Guayas, nah an der Pazifikküste.
Westlich von Quito erhebt sich der Vulkan Rucu Pichincha. Mit einer Seilbahn kann man hochfahren. Einen tollen Blick hat man auch auf den Vulkan Cotopaxi. Insgesamt ist Quito von 14 Vulkanen umgeben. Darum ist die Stadt auch erdbebengefährdet.
Wo liegt Quito?
Quito liegt in den Anden auf einer Höhe von 2850 Metern. Damit ist Quito die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. La Paz in Bolivien liegt zwar höher, ist aber nicht Hauptstadt, sondern nur Regierungssitz.
Quito liegt etwa 20 Kilometer südlich vom Äquator.
Quito liegt in einem langgezogenen Tal. So erstreckt sie sich von Norden nach Süden in der Länge.
Mitten in Quito liegt ein Hügel, der Panecillo (siehe Foto unten). In der Altstadt, die zum Weltkulturerbe gehört, findet man viele Bauten aus der Kolonialzeit.
Klima in Ecuador: Wie wird das Wetter?
Ecuador liegt in den Tropen. Über das Jahr schwanken die Temperaturen kaum. Es ist hier immer gleich warm. Wie warm es ist, hängt aber vor allem mit der Höhenlage der Region und Landschaft zusammen. Das Klima von Ecuador ist darum sehr vielfältig.
An der Küste und besonders im Amazonas-Tiefland wird es ziemlich heiß. In den Bergen nimmt die Temperatur mit der Höhe ab. In Quito beträgt die jährliche Durchschnittstemperatur 13 Grad. Größer als die Schwankungen der Temperatur übers Jahr sind generell die Unterschiede zwischen Tag und Nacht.
Sehr vielfältig ist die Menge an Regen, die in Ecuador fällt. Es gibt nämlich Regionen, die immer feucht sind, wie der nördliche Küstenbereich oder das Amazonas-Tiefland, wo tropischer Regenwald wächst. In den Anden fällt an den Ost- und Westhängen sehr viel Regen, während die Täler eher wenig abbekommen.
Die Küstenregion lässt sich vom Klima her in zwei Bereiche teilen. Das hängt mit dem Humboldtstrom zusammen. Dieser kühle Meeresstrom trifft nämlich auf die Küste Ecuadors (bei 1 Grad südlicher Breite) und lenkt dann nach Westen um. Er kühlt hier nicht nur das Meer ab, sondern auch die Luft. So ist der Norden der Küstenregion tropisch-feucht und der Süden halbtrocken (semiarid). Es gibt hier nur drei bis fünf feuchte Monate im Jahr. Diese Regenzeit liegt zwischen Januar und April. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt zum Beispiel in Guayaquil 25 Grad.
Auf den Galápagos-Inseln ist es nicht tropisch-heiß, sondern nur gemäßigt warm, obwohl die Inseln nah am Äquator liegen. Das liegt ebenfalls am kühlen Humboldtstrom. Es gibt eine Regenzeit von Januar bis Juni. Dann weht der Nordostpassat und bringt milde Luft mit sich. Der meiste Regen fällt im April. Zwischen Juli und Dezember ist Trockenzeit, dann fällt hier fast gar kein Regen. Der Südostpassat bringt nun kühlere Luft.
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