Uruguay
Natur in Uruguay
Uruguays größte Landschaft ist die Pampa. Außerdem gibt es noch eine Küste am Atlantik und am Río de la Plata. Tiere und Pflanzen, die hier vorkommen, sind an diese Lebensräume angepasst. Lagunen gehören ebenfalls zu den Lebensräumen von Flra und Fauna.
Zum Schutz der Natur hat Uruguay auch mehrere Nationalparks eingerichtet. An der Atlantikküste liegen zum Beispiel die Nationalparks Santa Teresa und Cabo Polonio. Cabo Polonia ist bekannt für seine riesigen Sanddünen. Auf den Inseln davor leben viele Seelöwen. Im Nationalpark Santa Teresa wachsen mehr als zwei Millionen Bäume.
Welche Tiere gibt es in Uruguay?
Tiere in der Pampa
In der Pampa in Uruguay ist die Artenvielfalt nicht so groß, es gibt also wenige Tierarten. Einige wurden auch verdrängt, denn in der Pampa werden Rinder, Schafe und Pferde gehalten.
Typische natürliche Bewohner der Pampa sind der Pampashirsch und Nandus, die auch gerne gemeinsam mit Guanakos und Vikunjas Herden bilden.
Auch Pampasfüchse streifen umher. Zu den Raubkatzen des Landes gehören der Colocolo, die Langschwanzkatze und die Kleinfleckkatze, im Nordwesten auch der Ozelot. Sie zählen alle zu den kleineren Raubkatzen.
Nagetiere der Pampa sind Capybaras und Meerschweinchen. Verbreitet findet man auch Gürteltiere, im Norden leben Ameisenbären. Unter den Lurchen sticht der Argentinische Hornfrosch hervor: Mit seinem großen Maul versucht er alles zu fressen, was ihm davor läuft.
Vögel, die sich in der Pampa wohlfühlen, sind das Pampashuhn und der Kaninchenkauz. Besonders an ihm sind seine langen Beine. Er lebt in Bodenhöhlen. Typische Vögel Uruguays sind außerdem Rallenvögel wie die Ypecaharalle und die Cayenneralle. Nationalvogel ist der Bronzekiebitz, der hier Tero heißt. An der Küste und bei den Lagunen leben Wasser- und Seevögel wie Möwen.
Tiere Uruguays an der Küste und im Meer
Andere Tiere leben an den Küsten. Uruguay hat auf der Isla de Lobos ("Robbeninsel") die größte Kolonie Südamerikas an Seelöwen und Seebären. Beide sind Robbenarten. An der Küste sind auch Magellan-Pinguine zu finden.
Im Wasser lassen sich Wale und Delfine beobachten. Unten findest du weitere Fotos von Tieren, die in Uruguay leben.
Tiere in Uruguay in Bildern:
Pflanzen in Uruguay: Was wächst denn da?
In der Pampa in Uruguay wachsen vor allem Gräser und nur wenige Bäume. Zu diesen gehört der Ombubaum. Die Rinderhirten (Gauchos) lagern gerne unter ihm, weil er mit seiner weiten Krone Schatten spendet, aber auch Schutz bei Regen bietet. Man erkennt den Ombubaum auch an seinem sehr dicken Stamm. Der ist übrigens so weich, dass man ihn mit einem Messer einschneiden kann. Allerdings ist davon abzuraten, denn der Pflanzensaft ist giftig.
Ansonsten wachsen hier Farne und Gräser, darunter auch das Pampasgras. Bei uns sieht man es manchmal als Zierpflanze. Es ist leicht an seinen großen silbergrauen Rispen zu erkennen.
Im Westen von Uruguay wachsen auch Palmen, nämlich die hohen Yatay-Palmen. Palmen gibt es auch im Osten, doch hier sind es Butia-odorata-Palmen. Beide Arten wachsen in Gruppen. Andere Palmen kommen eher einzeln vor.
An der Küste hat man zum Schutz gegen anwehenden Sand Kiefern und Eukalyptusbäume gepflanzt, die ursprünglich nicht hier vorkamen.
Zur Nationalblume Uruguays hat man die Blüten des Korallenbaums erklärt. Er wird auch gerne an Straßen und in Gärten gepflanzt.













