Äquatorialguinea
Hauptstadt von Äquatorialguinea
Die Hauptstadt von Äquatorialguinea ist Ciudad de la Paz. Sie hat am 2. Januar 2026 Malabo als Hauptstadt abgelöst. Der Name ist Spanisch und bedeutet Stadt des Friedens.
Malabo liegt nicht auf dem Festland, sondern auf der Insel Bioko. Die neue Hauptstadt liegt nun auf dem Festland, und zwar am Fluss Wele. Den Regierungssitz hatte man schon 2017 hierher verlegt. Vorher hieß der Ort hier Oyala. Wieviele Menschen hier jetzt wohnen, weiß man nicht. Geplant wurde die Stadt für rund 180.000 Menschen.
Der Amtssitz des Präsidenten wurde 2019 fertig gestellt, ebenso wie eine Basilika. Neben Gebäuden für die Verwaltung entstanden auch Wohnhäuser, Straßen und Brücken.
Das ganze Projekt war eine Idee des langjährigen Präsidenten des Landes, Teodoro Obiang. Er regiert das Land autoritär. Er gehört zur Volksgruppe der Fang. Auf Bioko, wo die Hauptstadt bisher lag, wohnen aber vor allem Bubi. Zudem hat auch Obiangs Sohn durch die vielen neuen Bauvorhaben einen Vorteil: Ihm gehört ein Bauunternehmen.
Die größte Stadt des Landes ist allerdings weder Malabo noch Ciudad de la Paz, sondern Bata an der Küste mit etwa 300.000 Einwohnern.
Ciudad de la Paz
Malabo
Wie wird das Wetter in Äquatorialguinea?
Äquatorialguinea hat tropisches Klima. Auf den Inseln fällt viel Regen. Dort wächst tropischer Regenwald. Am meisten Regen fällt auf Bioko zwischen Juni und September, Trockenzeit ist zwischen Dezember und Februar.
Auf dem Festland ist es etwas trockener. Oft ist der Himmel bedeckt. Die Regenzeit beginnt später, sie dauert zum Beispiel in Mikomeseng an der nördlichen Grenze zu Kamerun von September bis Oktober. Es gibt hier zwei Trockenzeiten (Juli/August und Dezember/Januar). Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 25 bis 27 Grad.
