Gabun
Natur in Gabun: Regenwald
Gabun ist ein sehr heißes und dazu feuchtes Land. Es regnet viel und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Das ist ideal für das Wachstum von tropischem Regenwald. Der bedeckt auch tatsächlich den größten Teil des Landes.
An der Atlantikküste wachsen hingegen Mangroven. Mangrovenbäume und -sträucher können auch in salzhaltigem Wasser gedeihen. Fische, Krebse und Garnelen tummeln sich zwischen den Wurzeln, weiter oben leben Vögel, Säugetiere und Reptilien im Geäst.
Im Südosten ist es trockener. Hier gibt es Savannen: Graslandschaften mit nur vereinzelt stehenden Bäumen. Es handelt sich in Gabun um Feuchtsavannen. Hier regnet es also auch noch immer mehr als in Trockensavannen.
Zum Schutz der Natur wurden in Gabun 13 Nationalparks eingerichtet. Im Nationalpark Lopé-Okanda findet man zum Beispiel eine besondere Kombination aus Regenwald und Savanne. Im Loango-Nationalpark an der südlichen Atlantikküste lassen sich Tiere wie Elefanten, Büffel und Flusspferde am Sandstrand beobachten.
Welche Tiere leben in Gabun?
Tropischer Regenwald ist sehr artenreich. In den verschiedenen Stockwerken des Waldes leben verschiedene Tiere. Dazu gehören auch mehrere Affenarten. Blaumaulmeerkatzen leben nur im westlichen Zentralafrika, das heißt in Gabun und seinen Nachbarländern.
Schimpansen, Mandrills und Gorillas sind weitere Affenbewohner von Gabun. Ein Viertel aller afrikanischen Gorillas lebt in Gabun!
Zu den großen Säugetieren in Gabun gehören Waldelefanten, Waldbüffel und Nilpferde.
Waldelefanten werden in den Nationalparks geschützt und lassen sich dort gut beobachten. Sie leben wie die Waldbüffel in West- und Zentralafrika im Regenwald. Sie sind kleiner als die Afrikanischen Elefanten und man kann sie auch an ihren geraderen Stoßzähnen erkennen. Auch Waldbüffel sind die kleineren Vetreter der Büffel in Afrika. Mit einer Länge von rund 2 Metern sind sie trotzdem nicht klein!
Der Bongo ist eine der größten Antilopenarten. Er lebt ebenfalls im Regenwald. Auf seinem braunen Fell hat er zehn bis 16 schmale, weiße Streifen. Bei ihm tragen auch die Weibchen Hörner. In Gabun kommt der Bongo im Nordosten vor.
Pinselohrschweine leben hingegen im ganzen Land. Die Sitatunga-Antilope mag sumpfiges Gelände. Sie muss sich vor den Raubtieren in Acht nehmen. In Gabun gibt es Leoparden, Goldkatzen, Schakale, Mangusten, Ginsterkatzen und Zibetkatzen. 1996 wurde übrigens der letzte Löwe in Gabun erschossen.
In Gabun lebt auch das Riesenschuppentier. Es ist vor allem nachts unterwegs und frisst Termiten und Ameisen.
Auch Schlangen leben im Land. Unter ihnen ist die Gabunviper, die sogar den Landesnamen in sich trägt. Sie ist eine Giftschlange, kann 10 Kilogramm schwer werden und ihre Giftzähne werden 5 Zentimeter lang. Unten findest du weitere Fotos von vielen Tieren, die in Gabun leben!
Vögel in Gabun und Tiere im Wasser
Unter den mehr als 600 Vogelarten, die man in Gabun gesichtet hat, sind einige Arten, die nur in Zentralafrika vorkommen. Dazu gehören der Gabunbuschsänger, der Gabunschnäpperwürger, die Afrikanische Trugschwalbe und der Schwarzkinnweber. Gefährdet in ihrem Bestand sind der Buntkopf-Felshüpfer und der Loangoweber.
Da Gabun am Atlantik liegt, tummeln sich hier auch viele Meeresvögel. Da gibt es zum Beispiel Tölpel, Sturmvögel, Pelikane und Kormorane.
Im Wasser tummeln sich Manatis, Wale und Meeresschildkröten. Vor allem die Lederschildkröte legt auch ihre Eier an Gabuns Stränden ab.










