Seychellen
Wo liegen eigentlich die Seychellen?
Die Seychellen gehören zu Afrika und liegen im Osten des afrikanischen Kontinents mitten im Indischen Ozean. Du findest sie auf der Karte nördlich von Madagaskar und östlich der Komoren.
Die Republik der Seychellen besteht aus 115 Inseln, ein Teil davon sind Koralleninseln, ein Teil der Inseln besteht aus Granit. Viele dieser Inseln sind sehr klein. Man unterscheidet noch einmal zwischen den inneren und den äußeren Inseln. Zu den Inner Islands, also den "inneren Inseln", gehören die Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue. Auf diesen Inseln wohnen die meisten Menschen. Dazu kommen die Outer Islands, die "äußeren Inseln". Das sind Koralleninseln mit einer geringen Höhe. Hier gibt es fast kein Trinkwasser, so dass dort auch keine Menschen leben.
Die Inseln, von denen viele nicht bewohnt sind, verteilen sich auf einer Meeresfläche von 390.000 Quadratkilometern, während die Landfläche ziemlich klein ist und nur 455 Quadratkilometer umfasst.
Die Hauptstadt der Republik der Seychellen heißt Victoria und liegt auf der Insel Mahé. Es ist auch die einzige größere Stadt auf den Inseln.
Woher haben die Seychellen ihren Namen?
Benannt wurde das Land nach einem französischen Politiker namens Moreau de Séchelles, der sich vor allem um die französischen Siedler auf den Inseln kümmerte. Diese legten zur Kolonialzeit große Plantagen an, um dort Gewürze anzubauen und diese auszuführen. Dazu holten sie Sklaven ins Land, die auf den Feldern zu schuften hatten.
Auf folgendem Video kannst du einmal auf eine Reise zu den Seychellen gehen. Viel Spaß!
Die Seychellen aus der Luft aufgenommen
Wie wird das Wetter auf den Seychellen?
Das Klima auf den Seychellen ist tropisch‑maritim. Die Inseln liegen ganz nahe am Äquator, daher sind die Temperaturen das ganze Jahr über warm und ändern sich nur wenig. Die durchschnittlichen Tageshöchstwerte liegen zwischen etwa 28 und 31Grad Celsius, nachts bleibt es meist zwischen 24 und 26 Grad Celsius warm. Auch das Meerwasser ist durchgehend warm bei etwa 26 bis 29 Grad Celsius
Eine große Rolle spielt der Wechsel der Passatwinde:
- Von Dezember bis März weht der Nordwestmonsun. In dieser Zeit ist es wärmer und feuchter, und es fällt deutlich mehr Regen, oft in Form von kräftigen Schauern oder Gewittern.
- Von Mai bis Oktober ist der Südostmonsun dominant. Das Wetter ist dann trockener und etwas windiger, mit geringerer Luftfeuchtigkeit und weniger Niederschlag.
Zwischen diesen beiden Phasen, also vor allem im April und im Oktober/November, gibt es Übergangszeiten, in denen es windstill und sehr feucht sein kann.
Auf den bergigeren Inseln wie Mahé fällt tendenziell mehr Regen als auf den flacheren Riffen. Insgesamt ist der Regen während des Nordwestmonsuns stärker ausgeprägt, während die Monate des Südostmonsuns im Durchschnitt weniger regnen.
