Maltas Flagge Malta - Essen

Was essen die Malteser?

Die traditionelle maltesische Küche entstand aus der Geschichte des Landes und wurde von den Ländern, die Malta immer wieder besetzten, beeinflusst. Die italienische und englische Küche spiegelt sich in einigen Gerichten wieder. Außerdem stößt man häufig auf Gewürze aus Nordafrika.

Generell wird in der traditionellen Küche Maltas wenig mit Fleisch gekocht, denn auf der Insel leben kaum Tiere. Wenn doch mal Fleisch auf den Tisch kommt, ist das meistens Kaninchen. Noch häufiger aber kochen die Malteser mit Gemüse und Fisch, denn davon gibt es um und auf der Insel jede Menge.

Hierbei kocht man mit typisch mediterranem Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Spinat oder auch mal mit Kohl, Bohnen, Möhren und Erbsen. Welcher Fisch auf dem Tisch landet, hängt von der Jahreszeit ab. Im Sommer und Herbst ist das zum Beispiel die Goldmakrele, in Malta Lampuki genannt, sehr beliebt.

Welche Speise ist typisch für Malta?

Eine typische maltesische Speise ist zum Beispiel Aljotta. Das ist eine stark gewürzte Suppe, die mit Reis serviert wird. Die Hauptzutaten sind Fisch, Knoblauch, Peperoni und das Gewürz Majoran. Als Vorspeise serviert man auf Malta gerne Brot mit Olivenöl und Oliven.

Besonders typisch sind auch Pastizzi. Das sind kleine knusprige Teigtaschen, die meist mit Ricotta oder einer Erbsenfüllung gefüllt werden. Sie werden auf Malta gerne als schneller Snack gegessen.

Bekannt ist außerdem die Ftira, ein rundes maltesisches Brot. Es wird zum Beispiel mit Tomaten, Olivenöl, Thunfisch, Oliven oder anderem Gemüse belegt. Auf Gozo gibt es eine eigene Variante, die sogenannte Gozitan Ftira.

Die Malteser naschen aber auch gerne mal, besonders bei einer Tasse Kaffee. Dann wird traditionelles Gebäck wie Kannoli serviert. Das sind gebackene Teigröllchen, die mit Ricotta, Schokolade oder Früchten gefüllt werden.

Kinnie – ein typisch maltesisches Getränk

Kinnie ist eines der bekanntesten Erfrischungsgetränke Maltas. Es wurde 1952 auf Malta entwickelt und schmeckt anders als viele klassische Limonaden: leicht bitter, würzig und zugleich fruchtig. Grundlage sind Orangenaromen und verschiedene Kräuter.

Das Getränk ist bernsteinfarben und enthält Kohlensäure. Auf Malta begegnet man Kinnie in Restaurants, Cafés und Geschäften sehr häufig. Inzwischen wird es aber auch in viele andere Länder exportiert und sogar außerhalb Maltas hergestellt.

Neben dem klassischen Kinnie gibt es heute auch Varianten ohne Zucker sowie weitere Sorten.

letzte Aktualisierung am 25.09.2026