Surinames Flagge Suriname

Tiere in Suriname

Der größte Teil von Suriname ist von Regenwald bedeckt, wo die Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen besonders groß ist. An der Küste wachsen andere Pflanzen und leben andere Tiere.

Zum Schutz seiner Umwelt und der Artenvielfalt hat Suriname elf Naturschutzgebiete, einen Naturpark und vier besondere Umweltgebiete geschaffen.

Die Tierwelt von Suriname ist sehr artenreich. Erst 2013 fand man 60 bis dahin unbekannte Arten. Im Regenwald von Suriname findet man Flachlandtapire, Gürteltiere, Agutis, Pekaris und Faultiere.

Zu den Raubtieren des Landes zählen der Jaguar, der Puma, der Ozelot, der Nasenbär, der Waschbär, der Wickelbär, der Waldhund und der Tayra.
 

Welche Tiere leben noch in Suriname?

Ameisenbären wie der Große Ameisenbär, der Südliche Tamandua und der Zwergameisenbär suchen nach ihrer Lieblingsspeise – Ameisen!

Affen klettern durch die Bäume, zum Beispiel Brüllaffen, Weißkopfsakis, Rothandtamarine, Rotgesichtklammeraffen, Totenkopfaffen und Gehaubte Kapuziner.

Ein besonderes Nagetier, das in Suriname lebt, ist der Cuandu. Er gehört zu den Baumstachlern. Sie sehen aus wie Stachelschweine, können aber gut klettern und sind darum auch oft auf Bäumen zu finden. Unten findest du ein Foto von ihm und weiteren Tieren aus Suriname.

Frösche, Kröten, Schlangen und Echsen sind weitere Bewohner des Regenwalds.
 

Fische, Vögel und Schildkröten in Suriname

Viele Flüsse durchziehen Suriname. Sie sind die Heimat vieler Fischarten, aber auch Riesenotter, Capybaras (Wasserschweine) und mehrere Kaimanarten schwimmen hier herum.

Vögel sind ebenfalls zahlreich, etwa Papageien, Kolibris und Tukane. Auffällige Arten sind auch der Scharlachsichler, der Rabengeier oder der Hoatzin.

Ein bedeutender Brutplatz für Schildkröten ist bei dem Ort Galibi an der Mündung des Marowijne-Flusses in den Atlantik zu finden. Die vier Arten, die hier Eier ablegen, sind die Grüne Meeresschildkröte, die Echte Karettschildkröte, die Lederschildkröte und die Oliv-Bastardschildkröte.

Was machte Maria Sibylla Merian in Suriname?

Maria Sibylla Merian wurde 1647 in Frankfurt am Main geboren. Sie war eine Naturforscherin und Künstlerin. 1699 reiste sie mit ihrer 21-jährigen Tochter Dorothea nach Suriname und erkundete dort die Tier- und Pflanzenwelt.

Vor allem Insekten interessierten sie und dabei besonders die Schmetterlinge. Doch sie beobachtete und beschrieb auch Kröten, Eidechsen, Schlangen, Spinnen und Ameisen.

Maria Sibylla Merian schrieb ein dickes Buch darüber, das sie mit Kupferstichen illustrierte. Es heißt: Metamorphosis insectorum surinamensium. Das ist Latein und bedeutet: Die Metamorphose der Insekten in Surinam.

Metamorphose ist die Umwandlung vom jungen Tier zum erwachsenen Tier, zum Beispiel macht der Frosch eine solche Umwandlung durch und die Schmetterlinge auch. Das war zur Zeit von Maria Sibylla Merian aber ziemlich unbekannt. Sie wies auch nach, dass jede Schmetterlingsart als Raupe nur bestimmte Futterpflanze wählt und ihre Eier auch nur an diesen Pflanzen ablegt.

Noch mehr Tiere aus Suriname in Bildern:

  • Baumstachler in Suriname
    Das ist ein Cuandu. Das Nagetier gehört zu den Baumstachlern und lebt auch in Suriname. [ © Eric Kilby from Somerville, MA, USA / CC BY-SA 2.0 ]
  • Schildkröte in Galibi
    Eine Lederschildkröte liegt am Strand von Galibi. [ © JuliasTravels / CC BY-SA 3.0 ]
  • Affen in Suriname
    Weißkopfsakis leben im Nordosten von Südamerika - auch in Suriname. [ © Cacophony / CC BY 2.5 ]
  • Eichhörnchen in Südamerika
    Das ist ein Brasilianisches Eichhörnchen, auch ein tierischer Bewohner von Suriname. [ © Paul Prior / CC BY 4.0 ]
  • Weißwedelhirsch
    Weißwedelhirsche haben einen Schwanz, dessen Unterseite weiß ist. Er lebt in großen Teilen von Nordamerika, aber auch im Norden von Südamerika. [ © USDA photo by Scott Bauer / Wikimedia, gemeinfrei ]
  • Delfine vor Suriname
    Vor der Küste von Suriname könnte man auch den Ostpazifischen Delfin zu Gesicht bekommen. [ © Liisa Havukainen / CC BY-SA 3.0 ]
letzte Aktualisierung am 04.04.2026