Benins Flagge Benin

Wirtschaft in Benin - ein Land der Landwirtschaft

Die Wirtschaft von Benin beruht vor allem auf der Landwirtschaft. Benin ist ein Agrarland. Die meisten Menschen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Industrie gibt es dagegen nur wenig.

Benin ist ein armes Land. Gemessen wird das über den Human Development Index der Vereinten Nationen. Mit diesem Index wird der Wohlstand, also der Reichtum der Länder, weltweit gemessen. Benin ist auf dem 173. Platz von 193 Ländern (Stand 2023).

Die Einnahmen des Staates verteilen sich so: Die Landwirtschaft hat jedes Jahr etwa 25 Prozent, die Industrie 20 Prozent und Dienstleistungen 55 Prozent Anteil daran. In den westlichen Industrieländern liegt der Anteil der Landwirtschaft oft nur bei 1 bis 2 Prozent.

Baumwolle aus Benin

Angebaut für den eigenen Verbrauch werden in Benin vor allem Mais, Hirse, Maniok und Yams. An Obst gibt es Ananas, Bananen, Mangos, Papayas, Melonen und Guaven. Diese Waren werden von den Bauern auch auf den Märkten verkauft.

Für den Verkauf in andere Länder (Export) ist Baumwolle die wichtigste Ware. 29 Prozent der Einnahmen stammen von Baumwolle. Baumwolle ist Benins wichtigstes Gut, doch im Welthandel spielt der Anteil Benins nur eine kleine Rolle. Nüsse wie Kokosnüsse, Erdnüsse und Cashewnüsse sind für die Wirtschaft ebenfalls wichtig, außerdem auch Sojabohnen sowie als Bodenschätze Erdöl, Gold und Kupfer. Haupthandelspartner für den Export sind China und Indien.

Industrie in Benin

20 Prozent der Einnahmen Benins stammen aus der Industrie. Es gibt vor allem Fabriken für Textilien, Nahrungsmittel, Baustoffe und Zement. Wichtigster Handelsplatz ist Cotonou mit dem einzigen Seehafen des Landes. Der Hafenumschlag ist überhaupt bedeutsam für die Wirtschaft.

Probleme der Wirtschaft Benins sind: Verschuldung, Stromausfälle, Kinderarbeit und ungleiche Bezahlung von Frauen.

letzte Aktualisierung am 18.05.2026