Kirgisistan
Einwohner in Kirgistan
Kirgistan hat 7,1 Millionen Einwohner. 38 von 100 Menschen leben in einer Stadt. Die größten Städte sind die Hauptstadt Bischkek im Norden und Osh im Westen. Zwischen den Städten liegen 3000 Meter hohe Berge, so dass der Weg von der einen zur anderen Stadt nicht so einfach zu bewältigen ist.
Der größte Teil der Bevölkerung von Kirgistan lebt in den großen Tälern des Landes: im Norden im Tal des Tschüi, das nördlich von Bischkek verläuft, und im Ferghanatal im Südwesten. Diese Verteilung kann man auch gut auf der Karte zur Bevölkerungsdichte sehen.
Die Bevölkerungsdichte liegt im Durchschnitt bei 33 Einwohnern pro Quadratkilometer. Im Vergleich mit deutschland (238) ist sie wesentlich niedriger.
Jede Frau bekommt im Durchschnitt 2,8 Kinder. Die Bevölkerung wächst, und zwar um 1,6 Prozent jedes Jahr. Die Bevölkerung ist sehr jung: 30 Prozent sind jünger als 15 Jahre (in Deutschland sind es nur rund 13 Prozent).
74 Prozent der Einwohner Kirgisistans sind Kirgisen. Nach ihnen wurde das Land benannt. Kirgisistan bedeutet "Heimat der Kirgisen".
Die größten Minderheiten in Kirgistan sind Usbeken (15 Prozent, vor allem im Süden) und Russen (5 Prozent, vor allem im Norden). Kleine Minderheiten sind Dunganen (chinesischer Herkunft), Uiguren, Tadschiken, Kasachen und Ukrainer.
Religion in Kirgistan
90 Prozent der Einwohner hängen dem Islam an. Sie sind in der Mehrheit Sunniten. 7 Prozent der Bevölkerung sind Christen, vor allem russisch-orthodox.
Als Kirgistan zur Sowjetunion gehörte, wurde die Ausübung von Religion eingeschränkt. Mit dem Ende der Sowjetunion kam es ab den 1990er Jahren wieder zu einer Stärkung des Islams. Es wurden zum Beispiel viele neue Moscheen gebaut. Bis heute sind die Menschen im Norden des Landes, das mehr sowjetisch geprägt wurde, weniger religiös als die Menschen im Süden.
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