Uruguay
Hauptstadt von Uruguay
Die Hauptstadt von Uruguay ist Montevideo. Sie liegt ganz im Süden von Uruguay am Río de la Plata. Das ist eine riesige Flussmündung, in dem sich die Flüsse Uruguay und Paraná vereinigen und in den Atlantik münden.
1,3 Millionen Menschen leben in Montevideo. Rechnet man die Umgebung mit ein, sind es knapp 2 Millionen und damit fast die Hälfte der Bevölkerung des ganzen Landes.
Der Name stammt von dem kleinen Berg, der in der Stadt liegt: Berg heißt auf Spanisch monte. Montevideo ist eine Stadt, in der man nach Umfragen in ganz Lateinamerika besonders gut leben kann.
Montevideo wurde 1726 gegründet und bestand zunächst nur aus einem Fort. Die Spanier, die sich hier niedergelassen hatten, wollten vor allem die Portugiesen fernhalten. Das Fort befand sich auf einer Halbinsel, die hier eine Bucht bildet, die Bucht von Montevideo. Heute liegt dort die Altstadt von Montevideo. Von hier aus entwickelte sich die Stadt weiter. Sie ist wie nach einem Schachbrettmuster aufgebaut.
In der Altstadt liegt der zentrale Platz der Stadt, die Plaza Independencia. Hier stehen bedeutende Bauwerke und hier beginnt eine der großen Straßen der Stadt, die Avenida 18 de Julio. An der Plaza de la Constitución (Platz der Verfassung) liegt die Kathedrale der Stadt. Hier führt auch die Fußgängerzone Calle Sarandí entlang. Unten findest du weitere Fotos von Montevideo und den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt!
Welche Kontinente liegen auf der Südhalbkugel der Erde?
Vollständig auf der Südhalbkugel der Erde liegen Australien und die Antarktis. Außerdem liegt der größere Teil von Südamerika sowie der kleinere Teil von Afrika auf der Südhalbkugel.
Wie ist das Klima in Uruguay?
Weil Uruguay auf der Südhalbkugel der Erde liegt, ist hier im Juli Winter und im Januar Sommer. So ist es in Montevideo im Januar im Durchschnitt 22 Grad warm, die durchschnittlichen Höchsttemperaturen am Tag liegen bei 28 Grad. Der Juli ist der kälteste Monat mit 11 Grad, die Höchsttemperaturen liegen bei 15 Grad. Regen fällt das ganze Jahr über. Im März und April fällt der meiste Regen und im Norden regnet es mehr als im Süden.
Wind in Uruguay: Pampero
Kalte Winde wehen im Winter (Oktober bis Januar) aus Südwesten, aus der Pampa. Sie heißen darum Pamperos.
Ab September kann Wind aber auch aus dem Südosten wehen. Diese Sudestades bringen viel Regen vom Atlantik und sorgen häufig für Überschwemmungen. Da es keine Berge gibt, die sie aufhalten könnten, haben die Winde Einfluss auf das ganze Land.









