Kongo, Demokratische Republik - Leben im Kongo
Wie sieht das Leben im Kongo aus?
Kannst du dir das Leben im Kongo vorstellen - genau gesagt in der Demokratischen Republik Kongo? Sicher wäre eine Menge anders als in Deutschland. Vor allem wäre es viel wärmer! Es gibt auch gar keine Jahreszeiten und Schnee hättest du noch nie gesehen, wenn du hier geboren worden wärest!
Wahrscheinlich hättest du viele Geschwister. Das Essen wäre oft knapp. Denn leider sind sehr viele Menschen im Kongo arm.
Von einem Ort zum anderen zu kommen, ist auch ganz anders als bei uns. So sind längst nicht alle Straßen im Land geteert. Der Verkehr in der großen Hauptstadt Kinshasa ist oft chaotisch und es gibt auch viel Unfälle. 2014 hat man hier übrigens zwei Verkehrsroboter aufgestellt. Sie sollen den Verkehr an zwei riesigen, unübersichtlichen Kreuzungen regeln. Sie werden mit Sonnenenergie betrieben.
Oft ist die Versorgung mit Strom und Wasser problematisch. Es gibt dann einfach keinen Strom und Wasser fließt auch nicht. Auch die sanitäre Versorgung ist oft schlecht. Nur 16 Prozent der Bevölkerung besitzt überhaupt sanitäre Anlagen, also Toiletten. Auf dem Land sind es sogar nur 11 Prozent.
Zum Einkaufen gehen die Menschen auf Märkte oder zu Straßenhändlern. In den Städten gibt es auch Supermärkte und Einkaufszentren.
Das Leben in Kinshasa oder einer der anderen Millionenstädte wie Lubumbashi ist ganz anders als das Leben in einem Dorf. Auch die Sicherheitslage ist nicht überall gleich: Besonders im Osten des Landes leiden viele Menschen unter bewaffneten Konflikten. Auf dem Land bauen Familien Maniok, Mais oder Bananen an. Sie halten manchmal auch Hühner oder Ziegen und verkaufen ihre Ernte auf Märkten.
Eine große Rolle spielt die Musik bei den Kongolesen. Besonders bekannt ist die kongolesische Rumba (auch Rumba Lingala genannt), zu der getanzt wird und die Menschen zusammenbringt. Auch Fußball und Feste sind für viele Menschen wichtig.
Alltag im Kongo