Gabuns Flagge Gabun

Wie ist das Leben in Gabun?

Stell dir vor, du würdest in Gabun leben! Es wäre das ganze Jahr über warm. Eine Winterjacke und dicke Stiefel würdest du nicht besitzen. Wahrscheinlich hättest du mehrere Geschwister, denn jede Frau in Gabun bekommt im Durchschnitt drei Kinder.

Fast jeden Tag würdest du Maniok, Reis und Kochbananen essen. Du wärst auch daran gewöhnt, scharf zu essen! Obst gäbe es auch oft, denn tropische Früchte wie Ananas, Mangos oder Guaven wachsen hier ja in Hülle und Fülle.

Du würdest sehr wahrscheinlich mindestens zwei Sprachen sprechen, spätestens ab der Schule. Zu Hause sprechen die meisten Gabuner die Sprache ihres Volkes, eine von vielen Bantusprachen wie Fang oder Punu. Die Amtssprache im Land ist aber Französisch und auch in der Schule wird auf Französisch unterrichtet.

Viele Häuser haben übrigens kein fließendes Wasser, auch nicht in der Hauptstadt Libreville. Dann muss man mit einem Kanister losziehen, um Wasser aus einem Brunnen zu holen. Das machen meistens die Kinder und so sieht man viele Kinder mit Kanistern durch die Straßen laufen. Es kann auch passieren, dass es manchmal gar kein Wasser gibt oder dass der Strom ausfällt.

Namen in Gabun

Wie würdest du wohl heißen? Typische Jungennamen in Gabun sind Eric, Raphael, Mouhammed oder Derick. Mädchen heißen oft Marlene, Oceane, Leslie, Marie oder Erica. Viele Leute tragen einen französischen Vornamen, gefolgt von einem Eigennamen aus der Sprache der eigenen Volksgruppe.

Die häufigsten Nachnamen in Gabun sind Ndong, Koumba, Nguema, Mba und Moussavou. Dabei deuten die Familiennamen oft schon auf die Ethnie hin, zu der man gehört. Typische Namen der Fang sind zum Beispiel Mba, Ondo, Nze, Obame, während Bapunu zum Beispiel Koumba, Biyoghe oder Moussavou heißen. Bekannte Namensträger sind etwa der Fußballspieler Didier Ndong, der erste Präsident Gabuns Léon Mba (auch M’ba geschrieben) oder Francis Koumba, ebenfalls ein Fußballer.

Alltag in Gabun

letzte Aktualisierung am 06.07.2026