Gabuns Flagge Gabun

Kinder in Gabun

In Gabun leben sehr viele Kinder. 40 Prozent der Einwohner sind nämlich jünger als 15 Jahre. Es werden auch immer noch viele Kinder geboren. Denn im Durchschnitt gibt es vier Kinder in jeder Familie.

Je nachdem, in welche Volksgruppe ein Kind geboren wird, lernt es zunächst die Sprache seiner Ethnie. Aber dann kommt auch Französisch dazu, denn damit verständigt man sich hier. Je nach Herkunft lernt das Kind dann auch unterschiedliche Traditionen und Bräuche kennen. Auch die Religion spielt eine Rolle. Als gabunisches Kind mag man gerne Maniok, Kochbananen und Fufu essen (→ Essen in Gabun).

Wie geht es den Kindern in Gabun?

Natürlich gibt es in Gabun Familien, denen es gut geht. Sie haben genug zu essen und die Kinder besuchen die Schule. Wenn sie krank werden, gehen sie zum Arzt und können sich das auch leisten.

Doch nicht allen ergeht es so. Es gibt nämlich in Gabun auch viele arme Menschen. Manchmal werden Kinder schon mit zu wenig Gewicht geboren. Dann entwickeln sie sich oft nicht so gut und bleiben immer kleiner oder kränklich.

Leider ist die Gefahr insgesamt groß, krank zu werden. Malaria ist weit verbreitet, ebenso Gelbfieber und Cholera. Etwa vier von 100 Kindern werden nicht einmal fünf Jahre alt.

Vor allem auf dem Land haben die Familien häufig kein fließendes Wasser. Toiletten und die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen, haben selbst in den Städten nur die Hälfte der Menschen.

Kinderarbeitist wie in den meisten afrikanischen Ländern ein Problem. Mit 12 Prozent ist der Wert in Gabun auch hoch.

Gabun ist zudem ein Land, in das Kinder aus anderen, noch ärmeren Ländern wie Togo, Benin oder Nigeria, verschleppt werden. Dort müssen sie dann als Hausmädchen schuften oder auf dem Markt arbeiten.
 

Familien in Gabun

letzte Aktualisierung am 14.07.2026