Schweizs Flagge Schweiz - Land

Wo liegt eigentlich die Schweiz?

Die Schweiz liegt in Mitteleuropa. Sie grenzt im Norden an Deutschland und im Osten an Österreich und Liechtenstein. Richtung Süden liegt Italien und im Westen Frankreich. Die Schweiz hat keine offizielle Hauptstadt, sondern nur einen Regierungssitz in Bern. Die Schweiz ist ein Binnenstaat. Die Größe der Schweiz entspricht in etwa der Niederlande. Somit zählt die Schweiz mit ihren 41.284 Quadratkilometern zu den kleineren Staaten der Welt.

  • In den Schweizer Alpen kann man Skifahren. [ © Quelle: www.pixabay.com ]
  • Das türkisblaue Wasser des Oeschinensee glitzert in der Sonne. [ © Quelle: www.pixabay.com ]
  • Alpensteinböcke kann man im Rätikon sehen, einer Gebirgsgruppe in den Ostalpen. [ © Böhringer / CC BY-SA 2.5 ]
  • Das Voralpenland sieht auch bei Nacht schön aus. [ © Quelle: www.pixabay.com ]
  • Die idyllische Stadt Thun liegt im Kanton Bern. [ © Quelle: www.pixabay.com ]
  • Die Kapellbrücke in Luzern lockt mit prächtigem Blumenschmuck. [ © Dennis Jarvis / CC BY-SA 2.0 ]

Hohe Berge und große Seen

Ein großer Teil der Schweiz besteht aus Bergen und Wäldern. Obwohl die meisten Leute das Matterhorn kennen, ist dieses nicht der höchste Berg der Schweiz. Die größte Höhe erreicht nämlich die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv mit 4634 Metern.

Der längste Fluss der Schweiz ist der Rhein, der auch durch Deutschland fließt. Weitere große Flüsse sind die Rhône, die Aare, der Inn und der Ticino. Rhein und Rhône entspringen beide im Gotthardmassiv.

In der Schweiz gibt es viele große Seen wie den Bodensee, den Genfer See, den Zürichsee, den Vierwaldstättersee und den Thunersee. Dazu kommen viele weitere kleinere Seen. Insgesamt gibt es in der Schweiz 1500 Seen. Der größte See der Schweiz ist übrigens der Genfer See mit 580.00 Quadratkilometern, der Bodensee ist ein bisschen kleiner.

Den tiefsten Punkt der Schweiz bildet der Lago Maggiore. Der größte Teil der Schweiz liegt 1000 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Schweizer Landschaft: Alpen, Mittelland und Jura

Die Landschaft der Schweiz ist vor allem für ihre hohen Berge bekannt. Doch es gibt auch Hügel, Täler, Seen und flachere Gebiete. Man teilt die Schweiz in drei große Landschaftsräume ein: die Alpen, das Mittelland und den Jura.

Die Alpen bedecken den größten Teil der Schweiz

Die Schweizer Alpen liegen vor allem im mittleren und südlichen Teil des Landes. Sie bedecken rund 60 Prozent der Landesfläche. Das Mittelland nimmt etwa 30 Prozent ein und auf den Jura entfallen ungefähr 10 Prozent. Viele Berge in den Alpen sind zwischen 1800 und 2500 Meter hoch, doch es gibt auch deutlich höhere Gipfel. Einige ragen sogar mehr als 4000 Meter in den Himmel!

Das Mittelland und der Jura

Das Schweizer Mittelland liegt zwischen den Alpen und dem Jura. Hier leben besonders viele Menschen. Auch große Städte wie Zürich, Bern und Genf liegen im Mittelland.

Der Jura erstreckt sich im Nordwesten der Schweiz entlang der Grenze zu Frankreich. Dieses Mittelgebirge besteht vor allem aus Kalkstein. Seine höchsten Berge erreichen rund 1700 Meter. Der höchste Gipfel des Schweizer Juras ist der Mont Tendre mit 1679 Metern.

Wie viele Viertausender gibt es in der Schweiz?

In der Schweiz gibt es 48 offiziell anerkannte Viertausender. Das sind Berggipfel, die mindestens 4000 Meter hoch sind. Zählt man auch Nebengipfel und weitere Erhebungen mit, kommt man auf eine größere Zahl.

Viele dieser hohen Berge liegen im Kanton Wallis, genauer gesagt in den Walliser Alpen. Einige stehen direkt an der Grenze zu Italien. So kannst du auf der Schweizer Seite einen Berg besteigen und auf der italienischen Seite wieder absteigen. Mit einer Bergbahn geht es manchmal auch bequemer hinauf oder hinunter. Im Winter kannst du in vielen Gebieten Ski fahren.

Das Matterhorn - eine Schweizer Berühmtheit

Das Matterhorn ist zwar nicht der höchste Berg der Schweiz, aber durch seine besondere Form der bekannteste. Das Matterhorn kennt man auf der ganzen Welt. Es gilt als Wahrzeichen der Schweiz. Es gibt sogar eine Schokolade, die du sicher auch kennst, die Toblerone, für deren Form das Matterhorn Pate stand.

Von den vielen Viertausendern ist das Matterhorn der am häufigsten bestiegene Berg. Doch immer wieder gibt es Bergsteiger, die sich überschätzen. So mussten schon über 400 Bergsteiger beim Besteigen des Matterhorns ihr Leben lassen. Zum ersten Mal hat es übrigens Edward Whymper am 14. Juli 1865 erklommen. Auch bei dieser ersten Besteigung gab es schon die ersten Toten.

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letzte Aktualisierung am 14.10.2026