Schweiz - Tiere & Pflanzen
Welche Pflanzen findet man in der Schweiz?
In der Schweiz wachsen viele unterschiedliche Pflanzen und Bäume. Das liegt vor allem daran, dass das Klima je nach Region und Höhenlage sehr verschieden ist. Während im Süden sogar Pflanzen gedeihen, die Wärme lieben, müssen die Pflanzen hoch oben in den Alpen mit Kälte, Wind und Schnee zurechtkommen.
Welche Bäume wachsen in der Schweiz?
Etwa ein Drittel der Schweiz ist von Wald bedeckt. In den tieferen Lagen wachsen vor allem Laubbäume wie Ahorn, Eiche und Buche. Im Herbst färben sich ihre Blätter oft gelb, orange oder rot. In höheren Lagen findet man häufiger Nadelbäume wie Fichten, Tannen, Lärchen und Kiefern. Besonders die Lärche ist interessant: Anders als die meisten anderen Nadelbäume verliert sie im Herbst ihre Nadeln. Vorher färben sie sich leuchtend gelb.
Je höher du in den Bergen steigst, desto weniger Bäume wachsen dort. Irgendwann erreichst du die sogenannte Baumgrenze. Oberhalb davon ist es für die meisten Bäume zu kalt und die Wachstumszeit zu kurz.
Welche Pflanzen wachsen in den Schweizer Alpen?
Die Alpen sind die Heimat vieler besonderer und manchmal seltener Pflanzen. Zu den bekanntesten gehören Edelweiß und Enzian. Beide haben sich gut an das Leben in den Bergen angepasst. Auf den Bergwiesen wachsen außerdem Arnika, Glockenblumen, Alpenklee und viele verschiedene Gräser. Besonders schön sind die Alpenwiesen im Sommer, wenn zahlreiche Blumen gleichzeitig blühen.
In Höhenlagen zwischen etwa 1800 und 2400 Metern findest du unterschiedliche Arten von Alpenrasen. Dazu gehört der sogenannte Borstgrasrasen, der vor allem auf nährstoffarmen Böden wächst. Hier gedeihen neben dem Borstgras auch Arnika, Alpenklee und Glockenblumen. Eine weitere Grasart ist das Alpen-Rispengras. Es wächst auf vielen Bergwiesen und Weiden. Dort findest du auch Schafgarben und Berghahnenfuß. An nährstoffreichen Stellen wachsen außerdem Alpen-Ampfer, Gänsefußgewächse und Alpen-Kratzdisteln.
Auf vielen dieser Wiesen grasen im Sommer Kühe. Allerdings schmecken ihnen nicht alle Pflanzen gleich gut. Das zähe Borstgras zum Beispiel lassen sie lieber stehen. Zartere Gräser und Kräuter fressen sie dagegen gerne.
Welche Pflanzen wachsen im Süden der Schweiz?
Im Süden der Schweiz, besonders im Kanton Tessin, ist das Klima deutlich milder als in den Alpen. Deshalb wachsen hier auch Pflanzen, die man sonst eher aus wärmeren Regionen kennt.
Dazu gehören Zypressen, Lorbeer und Mandelbäume, die im Frühjahr wunderschön blühen. Auch Palmen kann man im Tessin entdecken. Einige von ihnen haben sich dort sogar außerhalb von Gärten ausgebreitet.
Gut zu wissen!
Das Edelweiß ist eines der bekanntesten Symbole der Alpen. Seine weißen, sternförmigen Blätter sind mit feinen Härchen bedeckt. Diese schützen die Pflanze unter anderem vor starker Sonneneinstrahlung und helfen ihr, in den Bergen zu überleben.
Häufige Fragen zu den Pflanzen der Schweiz
Welche Pflanzen wachsen in der Schweiz?
In der Schweiz wachsen viele Baumarten wie Buchen, Eichen, Fichten und Lärchen. In den Alpen findet man außerdem Edelweiß, Enzian, Arnika und zahlreiche Gräser und Kräuter.
Welche Pflanzen sind typisch für die Schweizer Alpen?
Besonders bekannt sind Edelweiß und Enzian. Auf den Alpenwiesen wachsen außerdem Glockenblumen, Alpenklee, Arnika und viele verschiedene Gräser.
Wie viel Wald gibt es in der Schweiz?
Rund ein Drittel der Fläche der Schweiz ist mit Wald bedeckt.
Warum wachsen auf hohen Bergen keine Bäume mehr?
Oberhalb der Baumgrenze sind die Temperaturen meist zu niedrig und die Sommer zu kurz, damit Bäume wachsen können.
Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Pflanzen in der Schweiz aus?
Durch die steigenden Temperaturen breiten sich manche Pflanzen in höheren Lagen aus. Für kälteangepasste Alpenpflanzen wird der Lebensraum dagegen immer kleiner.




